von su 12.07.2021 06:59 Uhr

Frau stirbt bei Verkehrsunfall

Am Sonntagnachmittag ereignet sich auf der Bundesstraße im Gemeindegebiet von Achenkirch ein schwerer Verkehrsunfall. Eine Tote und mehrere Verletzte sind zu beklagen, meldet die Polizei in Jenbach.

Symbolbild

Eine Frau fährt gegen 14.25 Uhr mit ihrem PKW auf der Achenseestraße in Fahrtrichtung Inntal und überholt trotz Sperrlinie einen PKW.

Dieser wird von einem Mann gelenkt der auf dem Beifahrersitz seine Frau mitführt. Beim Überholvorgang kommt ein PKW entgegen, welcher ebenfalls von einem Paar besetzt ist.

Auto zerbricht in zwei Teile

Der überholende PKW kollidiert zuerst seitlich mit dem überholten PKW und dreht sich quer auf der Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende PKW prallt frontal auf die linke PKW-Seite.

Das Fahrzeug der Frau wird durch diesen Aufprall über den entgegenkommenden PKW hinweggeschleudert und überschlägt sich. Darüber hinaus bricht das Fahrzeug hinter der ersten Sitzreihe in zwei Teile, welche jeweils links und rechts neben der Fahrbahn zum Liegen kommen.

Nachkommende PKW-Lenker setzen sofort die Rettungskette in Gang.
Die Lenkerin verstirbt trotz der Erste Hilfe-Maßnahmen aufgrund ihrer schweren Verletzungen an der Unfallstelle.

Großes Rettungsaufgebot

Die anderen vier Personen erleiden Verletzungen unbestimmten Grades und werden mit den Notarzthubschrauber in das Krankhaus Agathried geflogen bzw. mit Rettung in das Bezirkskrankenhaus Schwaz gebracht.

Die beteiligten Fahrzeuge werden total bzw. schwer beschädigt und von einem Abschleppdienst geborgen.

Die Achenseestraße ist für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten von drei Stunden komplett gesperrt.
Im Einsatz stehen die Freiwillige Feuerwehren Achental und Achenkirch mit 50 Einsatzkräften, mehrere Rettungswagen aus dem Bezirk Schwaz und Deutschland, sowie zwei Notarzthubschrauber, ein örtlicher Abschleppdienst und die Polizei.
Nach Abschluss der Erhebung wird ein Bericht an die zuständigen Behörden erstattet.

Aufgrund der laufenden Verständigung der Angehörigen können derzeit keine näheren Daten zum Alter und der Nationalität der Beteiligten bekanntgegeben werden.

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  1. swiss-austrianer
    12.07.2021

    Manche “Vergehen” macht man nur einmal und werden so letztlich sofort “bestraft”. Vielleicht hat sowas auch präventiven Charakter und so manch anderer wird sich sein Handeln überlegen. Auf alle Fälle “konnte” dieser Fall nicht mit den üblichen – und wirkungslosen – Kuschelstrafen abgehandelt werden.

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