von ca 12.06.2021 06:23 Uhr

Strommasten im ganzen Land beleuchtet

Am Freitag, den 11. Juni 2021 hat sich zum 60. Mal die Feuernacht gejährt (UT24 berichtete). „Dieses für ganz Tirol prägende Ereignis ist als einer der wichtigsten Einschnitte in unsere Geschichte des 20. Jahrhunderts eingegangen“, betont der Südtiroler Schützenbund in einer Aussendung. Um diesem Jahrtag würdig zu werden, wurden am Freitagabend im ganzen Land gut sichtbare Strommasten rot beleuchtet.

Foto: © Südtiroler Schützenbund / Richard Andergassen

„Damit möchten wir Schützen Dank und Anerkennung für jene Männer und Frauen zum Ausdruck bringen, die für die Freiheit unseres Landes so große Opfer gebracht haben“, berichtet der Südtiroler Schützenbund. Nicht zuletzt sei durch die Feuernacht und den darauffolgenden Ereignissen der Großteil des heutigen Wohlstandes überhaupt erst ermöglicht geworden.

Polizeigewalt forderte zahlreiche Verletzte und Tote

Die rote Beleuchtung solle aber auch an die Polizeigewalt erinnern, der damals das Südtiroler Volk ausgesetzt war. Durch die Polizeigewalt habe es zahlreiche Verletzte und Tote gegeben, berichten die Schützen. „Bis heute hat sich das offizielle Italien noch nie für diese Schandtaten entschuldigt!“

Das Streben nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit

Der Südtiroler Schützenbund wolle bei dieser Erinnerung und Mahnung nicht stehen bleiben, sondern vor allem den Blick in die Zukunft richten. Deshalb auch diese „stille Beleuchtung“. Sie stünde für die demokratische Diskussion und die gewaltfreie Umsetzung des Strebens nach mehr Freiheit und Unabhängigkeit.

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