von su 07.04.2021 15:16 Uhr

Junger Bergretter verstirbt neun Tage nach Lawinenunglück

Nach dem Lawinenabgang Ende März im Stubaital (UT24 berichtete)ist ein 31-Jähriger am Dienstag in der Innsbrucker Klinik seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Bergretter befand sich am 28. März unterhalb des Gipfels der Brennerspitze, als ihn ein Schneebrett mitgerissen hatte.

Der tödliche Lawinenkegel unter der Brennerspitze. (zeitungsfoto.at/Liebl)

Der Wintersportler hatte mit drei Bekannten ausgehend vom Oberbergtal eine Skitour über die sogenannte Malgrube zunächst zur Kerrachspitze und von dort nach einer kurzen Abfahrt weiter zur Brennerspitze unternommen. Alle Personen waren mit einer kompletten Lawinenausrüstung samt Airbag-Rucksäcken ausgerüstet.

Nachdem die Gruppe die Brennerspitze erreicht hatte, fuhr zuerst der 31-Jährige gegen 13.50 Uhr in Absprache mit seinen Begleitern in eine steile, nordseitige Rinne ein.

Mit unbestimmtem Verletzungsgrad in die Klinik Innsbruck geflogen

Dabei löste er unmittelbar unterhalb des Gipfels eine Lawine aus. Die Schneemassen rissen den erfahrenen Tourengeher mit und verschütteten ihn vollständig. Seine Begleiter setzten sofort einen Notruf ab und begannen noch vor dem Eintreffen der Suchmannschaften mit der Kameradensuche.

Seine drei Begleiter konnten ihn zunächst mithilfe des Lawinensuchgeräts (LVS) orten und ausgraben. Die Einsatzkräfte flogen den 31-Jährige anschließend in die Klinik Innsbruck.

Am Dienstag verstorben

Im Einsatz standen: Notarzthubschrauber C1 und Heli 4, der Polizeihubschrauber, die Bergrettung Neustift im Stubaital mit 17 Mitgliedern, ein Hundeführer der Bergrettung sowie ein Alpinpolizist.

Am Mittwoch teilten die Behörden mit, dass der 31-Jährige in der Klinik Innsbruck seinen schweren Verletzungen erlegen war.

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