von su 01.01.2021 07:23 Uhr

„PIMS-Syndrom“ beunruhigt Eltern

Offenbar häufen sich Fälle einer seltenen Entzündungskrankheit bei Kindern. Ein Zusammenhang mit Corona wird nicht ausgeschlossen.

Symbolbild APA (Archiv)

Einige Fälle seien bereits während der ersten Corona-Welle im Frühjahr aufgetreten, meldet BILD. Jetzt sollen mehr Kinder davon betroffen sein: es komme zu Fieber, Bauchschmerzen und Herzproblemen, geht aus dem BILD-Bericht hervor.

Schwerer Krankheitsverlauf

In Deutschland seien an die 50 solcher Fälle bekannt geworden. Auch in der Schweiz sollen 60 Kinder davon betroffen sein,

Der Krankheitsverlauf ist schwer – die Kinder müssten auch in Intensivstationen behandelt werden, hieß es.

Ähnlichkeiten mit Kawasaki-Syndrom

PIMS steht für „Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome“ und stehe im Verdacht eine Folgeerkrankung von Corona zu sein.

„So neu ist das Krankheitsbild dann doch nicht“, sagt Kinder- und Jugendarzt Dr. Andreas Schmutte in BILD. „Die Symptome von PIMS ähneln dem sogenannten Kawasaki-Syndrom, das seit den 1960er-Jahren bekannt ist. Dabei kommt es ebenfalls zu einer Überreaktion des Immunsystems, die vermutlich durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird.“

Andauernd Fieber, Bauchschmerzen und Durchfall

Im Fachblatt Journal of the American Medical Association haben Forscher des Londoner Imperial College die Symptome der neuen Krankheit in einer Studie beschrieben. „Dazu zählen vor allem andauerndes Fieber, Bauchschmerzen und Durchfall“.

52 Prozent der Kinder würden laut Studie zusätzlich an Hautausschlag (im Intimbereich und an den Handinnenflächen) leiden. 45 Prozent würden an einer Bindehautentzündung leiden. 14 Prozent hätten Herzprobleme.

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  1. Regenwurm
    01.01.2021

    Kannst beruhigt sein, beidir keine Gefahr, denn wo nichts ist…..

  2. Leonidas
    01.01.2021

    Olbm fleissig Panik vobreitn… Glabis wegn den lossn sich di Leit leichta impfn? Galign weschs hoassn a Hirntumor konn a wegn Corona autretn…

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