von red 18.11.2020 17:41 Uhr

Weißes Kreuz hat neuen Sanitätsdirektor

Nach fast einem Vierteljahrhundert ist jüngst im Weißen Kreuz eine Ära zu Ende gegangen. Dr. Georg Rammlmair hat das Amt des Sanitätsdirektors an Dr. Hannes Mutschlechner abgegeben.

Quelle: Weißes Kreuz

„Rammlmair hat nicht nur als mein Vorgänger, sondern auch als ehrenamtlicher Sanitätsdirektor Großes geleistet“, betont Präsidentin Barbara Siri. Unter seiner Federführung als Sanitätsdirektor wurde die Ausbildung im Landesrettungsverein aufgebaut und auf ein internationales Niveau gehoben – sowohl für die Helfer wie auch für die externen Kursbesucher. Seinem Einsatz und seiner Hartnäckigkeit sei es auch zu verdanken, dass die Ausbildungsstufen A, B und C für Freiwillige und Angestellte dank der Anerkennung seitens des Landes auf eine rechtliche Basis gestellt wurden, erinnert Siri. Nicht zuletzt war es auch Dr. Rammlmair, der sich über Jahre hinweg für die Einführung der halbautomatischen Defibrillatoren in Südtirol stark gemacht hat. Dank seines Einsatzes fanden die AED-Geräte Einzug in den Rettungsdienst, und auch die Laienreanimation trat verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung.

Mit dem Amt des Sanitätsdirektors habe Rammlmair eine große Verantwortung auf seinen Schultern getragen, fasst Siri zusammen. Zugleich begrüßt sie den neuen Sanitätsdirektor Dr. Hannes Mutschlechner in der großen Familie des Weißen Kreuzes, zu der er bereits als Freiwilliger der Sektion Bruneck von 1996 bis 2000 gehört hat. „Unser neuer Sanitätsdirektor bringt alle Voraussetzungen mit, die er für sein verantwortungsvolles Amt braucht“, ergänzt Direktor Ivo Bonamico. Es sei wichtig, dass er den Landesrettungsverein bereits gut kenne und deshalb mit dessen Zielen und Idealen bestens vertraut sei. Der 43-jährige Pusterer Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin ist darüber hinaus Allgemeinmediziner.

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