von ih 10.10.2018 18:31 Uhr

Gebhard: „Mädchen steht die Welt offen“

Die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard ruft anlässlich des Weltmädchentages am 11. Oktober junge Frauen dazu auf, ihre Chancen und Möglichkeiten zu nutzen. „Im Gegensatz zu den Generationen vor uns, steht Mädchen in unseren Breitengraden heute die Welt offen: in der Ausbildung, in der Arbeitswelt und in der Freizeitgestaltung, in der Wirtschaft und in der Politik“, so Gebhard.

Renate Gebhard - Foto: SVP

„Mädchen brauchen Vorbilder, um neue Chancen zu nutzen und mitunter ungewöhnliche Wege zu beschreiten“, macht die Vorsitzende der SVP-Frauenbewegung Renate Gebhard anlässlich des diesjährigen Weltmädchentages aufmerksam. „Dies bedeutet unter anderem, dass gerade die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an den Schulen nicht ausschließlich aus der männlichen, sondern auch aus der weiblichen Sicht veranschaulicht werden müssen“, betont die SVP-Frauenchefin. „Nur so werden Mädchen sich verstärkt für diese Themen interessieren und neue Wege gehen.“

Dies zeige auch die erste Preisträgerin des Fair Image Awards des Landesbeirates für Chancengleicheit Teresa Prugger aus Olang auf. In einem Kurzfilm zeige Prugger gemeinsam mit Regisseur Lorenz Klapfer auf, wie Mädchen bereits von Beginn an auf ein bestimmtes Geschlechterklischee getrimmt werden. „Lassen wir doch Mädchen alle Möglichkeiten offen, die ihnen heute glücklicherweise offenstehen“, appelliert die SVP-Landesfrauenreferentin, „denn sie sind – frei nach Pippi Langstrumpf – frech und wild und wunderbar!“

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  1. Diandl
    10.10.2018

    Je freier und liberaler eine Gesellschaft ist, umso eher wählen junge Leute eine geschlechtstypische Berufsausbildung.
    In wohlhabenden Ländern mit Gleichberechtigung sind die Menschen frei, einen Beruf, der ihrer Neigung entspricht, zu wählen. In armen Ländern wählen sie vor allem einen Beruf, der Zukunft und Sicherheit verspricht, also für Frauen oftmals einen technischen Beruf.
    Lassen wir den Mädchen die Freiheit, sich gemäß ihrer Neigungen für einen Beruf zu entscheiden, und manipulieren wir sie nicht in Richtung Männerberufe für Frauen und Frauenberufe für Männer. Wenn sich die Begeisterung von Frauen für MINT-Studienfächer in Grenzen hält, dann ist das angeboren und hat von der Politik so auch akzeptiert zu werden.
    Nur will es die Politik nicht wahrhaben, sie plappert lieber Gender-Thesen nach.

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