von ih 04.10.2018 08:16 Uhr

Asylbewerber zwingt Minderjährige zum Sex

Ein im deutschen Bückeburg lebender Asylbewerber hat zugegeben, ein 13 Jahre altes Mädchen zum Sex gezwungen zu haben. Doch vor Gericht beteuert der 27-jährige Mann seine Unschuld und behauptet, laut einem Bericht der Schaumburger Nachrichten, nicht gewusst zu haben, dass sein Opfer erst 13 sei. 

APA (dpa)

„Ich dachte, sie sei 18 oder 19. Sie sah erwachsen aus“, erklärte der Asylbewerber zum Prozessauftakt vor dem Landgericht. Er und die 13-Jährige hätten sich zuvor mehrmals getroffen und hatten sich am Rande eines Projekts der örtlichen Flüchtlingshilfe kennengelernt.

Nach eigener Darstellung wollte der 27-Jährige lediglich Deutsch mit dem Mädchen sprechen, um die Sprache zu lernen. Doch schnell kamen die wahren Absichten des Mannes ans Tageslicht. „Meine Tochter hat erzählt, dass er sie festgehalten und die Tür abgeschlossen hat“, wird die Mutter des Mädchens von den Schaumburger Nachrichten zitiert. „Er hat sie gezwungen.“ Die Schülerin soll vorher gesagt haben: „Nein, das möchte ich nicht.“

Der Übergriff soll sich angeblich im Zimmer einer Freundin der 13-Jährigen in Bückeburg zugetragen haben. Der Angeklagte will erst kurz darauf von dem eigentlichen Alter des Mädchens erfahren haben, behauptet er vor Gericht. Dem Angeklagten muss die Tat nun vom Gericht nachgewiesen werden. Staatsanwältin Karin Dubben wirft dem Asylanten schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes vor. Der 27-Jährige habe „den Beischlaf vollzogen“ und „Gewalt angewendet“. Es gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.

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