Mann verliert hohen Betrag durch KI-Betrug

Der Vorfall begann im vergangenen Oktober. Der 47-Jährige registrierte sich auf einer Internetseite, die mit künstlicher Intelligenz beim Trading werben soll. Noch am selben Tag meldeten sich zwei verschiedene Männer telefonisch bei ihm, die angeblich Mitarbeiter von Trading-Plattformen waren. Im ersten Fall überzeugte eine unbekannte männliche Person den Österreicher per Telefon, Geld auf Konten in Luxemburg, den Niederlanden und Litauen zu überweisen. Der Täter versprach hohe Gewinne durch KI-gestützten Handel, berichtet die Polizei. Der Kontakt brach ab, als der 47-Jährige am vergangenen Donnertstag, den 29. Januar, den Betrug erkannte und die Person nicht mehr erreichbar war.
Im zweiten Fall lockte ein weiterer Mann den Österreicher mit Krypto-Handelsgeschäften und versprach monatliche Renditen von 6,2i bis 7,8 Prozent. Das investierte Geld sollte vom Bitcoin-Wallet des Opfers auf ein Wallet der Täter transferiert werden. Bei eigener Nachforschung stellte der Geschädigte jedoch fest, dass auf seinem Wallet gar keine Transaktionen stattgefunden hatten.
Insgesamt entstand dem 47-Jährigen ein Schaden im hohen fünfstelligen Euro-Bereich. Die Polizei ermittelt in dem Fall. Solche Betrugsmaschen mit angeblichen KI-Trading-Systemen und Krypto-Investments nehmen in Österreich und den Nachbarländern zu.






