von fe 05.07.2017 14:14 Uhr

„Südtirol steht auf der falschen Seite des Zauns“

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Ankündigung Österreichs, die Brennergrenze angesichts der eskalierenden Migrationskrise in Italien zeitnah schließen zu wollen, als Ergebnis einer völlig fehlgeleiteten Politik. Süd-Tirol würde gut daran tun, sich so schnell als möglich von Italien zu verabschieden, denn wenn Österreich die Brennergrenze schließt, steht Südtirol auf der falschen Seite des Zauns.

Symbolfoto

Kompatscher und die SVP hätten die Kontrolle über die Migrationskrise in Südtirol längst verloren und beugen sich willenlos dem römischen Verteilungsschlüssel, der immer mehr Migranten nach Südtirol schickt.

Seit Monaten warnt die Süd-Tiroler Freiheit davor, die Ängste der Bevölkerung in Nord-Tirol zu ignorieren, die dabei zusehen muss, wie immer mehr Migranten nach Südtirol kommen und in der Folge täglich illegale Einwanderer hinter dem Brenner aufgegriffen werden. Die Hiobsbotschaften von Tausenden von Migranten, die jede Woche in Italien landen, tun ihr übriges, um die Angst vor einer Massenwanderung über den Brenner zu befeuern.

Die Süd-Tiroler Freiheit habe mehrfach Vorschläge im Dreierlandtag und im Südtiroler Landtag vorgelegt, um die Migrationskrise gemeinsam mit dem Bundesland Tirol zu bewältigen, damit es nicht zu einer Schließung der Brennergrenze komme, schreibt die Bewegung in einer Aussendung.

„Die verpflichtende Zusammenarbeit der italienischen und österreichischen Polizei, gemeinsame Personenkontrollen bereits in Südtirol sowie ein Aufnahmestopp für weitere Migranten in Süd-Tirol wären die Grundvoraussetzungen dafür. All diese Vorschläge wurden von der SVP jedoch abgelehnt“, sagt der Landtagsabgeordnete Sven Knoll.

„Die romgefällige und alternativlose Verbleib-bei-Italien-Politik der SVP rächt sich nun, denn wenn eine Massenwanderung von Migranten nach Norden einsetzt und der Brenner geschlossen wird, bleiben diese Menschen alle in Süd-Tirol stecken. Dies hätte katastrophale Folgen für unser Land“, so Knoll.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert Landeshauptmann Kompatscher daher auf, endlich Verantwortung für Süd-Tirol zu übernehmen und von Rom umgehend ein Aufnahmestopp für weitere Migranten in Süd-Tirol einzufordern. Vorallem aber gilt es, sich ein Beispiel an Katalonien zu nehmen und die Abspaltung von Italien vorzubereiten, damit Süd-Tirol in Zukunft nicht auf der falschen Seite des Zauns steht.

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