von fe 27.07.2016 13:25 Uhr

Flüchtlinge verweigern Unterbringung weil „Gegend zu ländlich“

„Ein besonders dreister Fall von Asyl-Schmarotzertum, der nun politisch hohe Wellen schlägt, hat sich in Nordtirol zugetragen“, schreibt die Süd-Tiroler Freiheit am Mittwoch. „Eine Gruppe afghanischer Asylwerber, für die in der Gemeinde Tannheim (Bezirk Reutte) eine Unterkunft geschaffen wurde, verweigerte die Unterbringung dort, weil ihnen die Gegend nicht zusagte, da sie zu wenig städtisch sei“. Nach lautstarken Protesten hätten die Asylwerber wieder nach Hall zurückgebracht werden müssen.

Blick vom Hahnenkamm ins Tannheimer Tal mit Nesselwängle, Haldensee, Grän und Tannheim - Bild: Df1paw - CC BY 3.0, - wiki commons

Es sei empörend, wie hier die Gastfreundschaft der Bevölkerung missbraucht und das Asylrecht untergraben werde. Das Tannheimer Tal sei eine der schönsten Gegenden von Tirol, heißt es in der Aussendung. „Touristen zahlen viel Geld, um dort Urlaub machen zu können. Für die Herrschaften aus Afghanistan ist das aber offenkundig nicht gut genug.“

„Ein solches Verhalten ist schlichtweg inakzeptabel und darf nicht toleriert werden“, so Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit. Derartige Vorfälle würden laut Knoll leider aufzeigen, dass viele Asylwerber völlig falsche Vorstellungen vom Asylrecht hätten und offenkundig im Glauben nach Europa kommen würden, hier Ansprüche stellen zu können. „Es darf daher nicht wunder nehmen, wenn angesichts solch arrogantem Verhalten die Schutzbedürftigkeit derartiger Asylwerber in Frage gestellt wird“, sagt Knoll.

Das Asylrecht diene dazu, Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung flüchten, Schutz, Unterkunft und Versorgung zu bieten. „Es gibt aber weder eine Asyl à la carte, bei dem man sich das Land aussuchen kann, noch ist Asyl ein all inclusive Urlaub, bei dem man Ansprüche über die Art der Unterbringung stellen kann. Diese Botschaft muss von der Politik klar vermittelt werden“, so Sven Knoll.

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  1. harald25
    28.07.2016

    Es kann natürlich auch sein, im Fall das Sie keine Schutzsuchende sind und sich eher dem IS Verpflichtet fühlen. Das dieses Quartier für Sie unnützlich ist, da dort der Effekt einer Bombe eher gering ausfällt. Da sind natürlich Städte mit ihrer Menschlichendichte viel Interessanter.

  2. Puschtra
    27.07.2016

    Es geht sogar noch besser, man hat uns bei der Ankunft in Deutschland ein Haus ein Auto und 3000 Euro im Monat versprochen,
    dies wurde von linken NGOS in den Kriesengebieten verbreitet, das Rad der Asylindustrie muss am laufen bleiben, besonders
    auch die chrislichen Org machen den grossen Reibach, aber bezahlen tun das nicht die Politiker
    sondern wir Malocher

  3. Corleone_830295
    27.07.2016

    Dem Vernehmen nach haben die “Tiroler Sozialen Dienste”, welche als “Flüchtlingskoordinatoren” im Land tätig sind, sich von den Protestierenden “breitschlagen” lassen und sollten die Afghanen nach Hall i.T. zurückgebracht haben. Das Ganze bestätigt einmal mehr, daß es sich bei mindestens 90% aller sogenannten Schutzsuchenden, die nach Österreich “geflüchtet” und/oder illegal eingereist sind, um Wirtschaftsmigranten und nicht um Leute handelt, die wegen Krieg und Bedrohung ihres Lebens ihr angestammtes Land verlassen haben.

  4. Reini
    27.07.2016

    Empörend was sich diese Menschen erlauben hier in Europa!
    Schauen wir mal wenn Europäer nach Tunesien ecc in Urlaub fahren da müssen wir alles respektieren
    Warum nicht umgekehrt??

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