von ih 31.12.2015 06:06 Uhr

“…und die Luftqualität in Bozen?”

Die Presse berichte seit Tagen von der schweren Luftverschmutzung in vielen italienischen Städten. Bozen sei dabei wohl leider keine Ausnahme, so die Verdi-Grüne-Verc in einer Aussendung.
APA (AFP)

Die Bozner Grünen sind ernsthaft besorgt über die anhaltende Luftverschmutzung, die auch die Landeshauptstadt betreffe. Sie fordern den Kommissar Penta und die zuständigen Behörden des Landes auf, detaillierte und präzise Informationen bezüglich der Erfassung von Fein- und Feinst-Staubwerten (PM 2,5 und PM 1) im Bozner Raum zu veröffentlichen.

Man fordere, die EU-Richtlinie 2008/50/EC, welche auch die Erfassung der Feinstaubpartikel PM 2,5 vorschreibt, die derzeit nicht erfolge, für das Land Südtirol sofort umzusetzen und die gemessenen Werte auf den einschlägigen Webseiten des Landes in Echtzeit zu veröffentlichen.

Außerdem werde gefordert, dass neben den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten, die von der EU vorgesehen seien, auch die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angeführt werden. Letztere setzen jene Grenzen fest, jenseits derer sich negative akute und chronische Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit einstellen w+rden. Die Grenzwerte der WHO liegen meist deutlich unterhalb jener der EU.

Die Bozner Grünen fordern deshalb den Kommissar der Stadt und die zuständigen Landesstellen dazu auf, endlich eine angemessere Messung und Überwachung der Feinstaubwerte sicherzustellen. Gemeint sind dabei die Feinstaubpartikel PM 2,5, aber auch die feinsten Staubpartikel (PM 1), die auch laut „Istituto Nazionale della Sanità“ eine besonders große Gefahr darstellen, da sie tief in die Atemwege eindringen und sich auch in anderen inneren Organen ansammeln.

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