von ts 17.07.2017 22:52 Uhr

Railjet nach Venedig – warum aber nicht Bozen?

“Es ist für ökobewusste Menschen nicht leicht, von Wien nach Bozen zu fahren” ärgert sich der Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer (FPÖ).

Symbolbild: flickr.com/MikeKnell/cc

Ab Dezember 2017 können ÖBB-Kunden über Villach nach Venedig reisen. „Jedoch wurde die Landeshauptstadt von Südtirol von den ÖBB-Plänen bis dato leider nicht erfasst”, sagt Werner Neubauer, Südtirolsprecher der FPÖ.

„Die Flugverbindungen sind schwierig, bleibt das Auto. Dem Slogan der ÖBB ‚Mit dem ÖBB-Railjet Österreich, Europa und die Welt entdecken‘ folgend, muss ich feststellen, dass eine wichtige Verbindung zur Verbesserung der Infrastruktur der sogenannten ‚Europaregion Tirol‘ bis heute nicht angedacht wurde. Dabei wäre eine direkte – grenzüberschreitende – Verbindung nicht nur historisch gesehen von großer Bedeutung. Mittlerweile schafft der ÖBB-Railjet die Verbindung Innsbruck-Wien in etwas mehr als vier Stunden. Technisch gesehen, dürfte die Eisenbahn-Verbindung nach Bozen kein Problem darstellen“ führt der blaue Abgeordnete weiter aus.

Kultur, Tourismus, Umweltschutz
„Eine direkte Verbindung von Bozen in die österreichische Hauptstadt wäre sowohl aus kultureller und touristischer Sicht, als auch aus wirtschaftlicher Sicht von enormer Wichtigkeit. Bedenkt man die jährlich länger werdenden kilometerlangen Staus am Brenner oder in Sterzing, so ist eine derartige Anbindung auch ein Gebot eines nachhaltigen Umweltschutzes“, meint Neubauer abschließend.

 

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