
Gastbeitrag von
Pius Leitner
Wer Personal braucht, braucht auch Wohnraum

Mitarbeiter ja – Wohnungen auch!
Wer ein gutes Gedächtnis hat, wird sich daran erinnern, dass die Freiheitlichen bereits seit 25 Jahren darauf pochen, dass jene, die nach Arbeitskräften aus dem Ausland rufen, sich auch an den Folgekosten der Einwanderung beteiligen müssen, zumal an der Bereitstellung von Wohnraum.
Kernaussage: es darf nicht sein, dass in diesem Zusammenhang Kosten sozialisiert und Gewinne privatisiert werden.
Verantwortung statt Bettenhunger
Niemand bezweifelt, dass angesichts des demographischen Wandels Bedarf an Arbeitskräften von außen besteht. Man darf aber erwarten, dass sich die Unternehmer ihrer Verantwortung bewusst sind und grundsätzlich selber für die Unterbringung ihrer Mitarbeiter und gegebenenfalls deren nachziehenden Angehörigen sorgen.
Gerade im Tourismus, der aktuell im Kreuzfeuer der Kritik steht, besteht Handlungsbedarf. Wenn etwa bei der Ausstellung einer Baukonzession der Nachweis für Mitarbeiterunterkünfte erbracht werden müsste, würde sich der Bettenhunger beachtlich reduzieren und der Druck vom Wohnungsmarkt genommen.




