
Florian Stumfall
Strom bezahlt – Verstand ausgeknipst

Wenn Strom plötzlich zum Problem wird
Sehr einfach. Die Einrichtungen der erneuerbaren Energie, Windmühlen und Sonnenkollektoren, arbeiten nur dann, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Manchmal geschieht beides zusammen, und dann kann es geschehen, daß zuviel Strom produziert wird. Im Netz nämlich muß zu jeder Sekunde die zufließende Menge mit dem Verbrauch übereinstimmen, andernfalls bricht das System zusammen.
Nun ist es so, daß man bei einem Kohlekraftwerk oder Kernreaktor die Leistung verändern kann, je nachdem, in welchem Maß das Netz ausgelastet ist. Das geht aber bei den Erneuerbaren nicht. So schwankt also die Leistung von Windwühle und Sonnenpaneel ständig zwischen zuviel Strom oder zu wenig; im allgemeinen können das die Kohlekraftwerke ausgleichen, aber nicht immer. Dann also kommt es zur Überproduktion und dazu, daß E-Autofahrer beim Tanken Geld kassieren.
Ideologie schlägt Physik
Man sieht daran den ganzen Unsinn der Energiewende, die sich nicht um technische, meteorologische und ökonomische Tatsachen kümmert, sondern stur ihre ideologische Vorstellung verfolgt.
Warum aber, mag da jemand fragen, hat man bisher nie von Geld fürs Tanken gehört? Die Energiewende gibt es doch schon länger? Ganz einfach. Bisher hat man den Überschuß ins Ausland übergeleitet und denen dann das Geld gegeben.
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