Florian Stumfall

02.05.2026

Strom bezahlt – Verstand ausgeknipst

Dieser Tage trug in Deutschland die Energiewende eine ihrer kuriosesten Früchte. Wer ein E-Auto besaß und zu einer bestimmten Zeit Strom nachlud, bekam dafür bares Geld ausbezahlt. Und das, während ein Benziner gnadenlos ausgepreßt wird. Der unbedarfte Bürger fragt sich, was da los ist.

Wenn der Wind zu stark weht, zahlt plötzlich der Strom – und die Rechnung der Vernunft geht unter (Symbolbild von Markus Distelrath auf Pixabay).

Wenn Strom plötzlich zum Problem wird

Sehr einfach. Die Einrichtungen der erneuerbaren Energie, Windmühlen und Sonnenkollektoren, arbeiten nur dann, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Manchmal geschieht beides zusammen, und dann kann es geschehen, daß zuviel Strom produziert wird. Im Netz nämlich muß zu jeder Sekunde die zufließende Menge mit dem Verbrauch übereinstimmen, andernfalls bricht das System zusammen.

Nun ist es so, daß man bei einem Kohlekraftwerk oder Kernreaktor die Leistung verändern kann, je nachdem, in welchem Maß das Netz ausgelastet ist. Das geht aber bei den Erneuerbaren nicht. So schwankt also die Leistung von Windwühle und Sonnenpaneel ständig zwischen zuviel Strom oder zu wenig; im allgemeinen können das die Kohlekraftwerke ausgleichen, aber nicht immer. Dann also kommt es zur Überproduktion und dazu, daß E-Autofahrer beim Tanken Geld kassieren.

Ideologie schlägt Physik

Man sieht daran den ganzen Unsinn der Energiewende, die sich nicht um technische, meteorologische und ökonomische Tatsachen kümmert, sondern stur ihre ideologische Vorstellung verfolgt.

Warum aber, mag da jemand fragen, hat man bisher nie von Geld fürs Tanken gehört? Die Energiewende gibt es doch schon länger? Ganz einfach. Bisher hat man den Überschuß ins Ausland übergeleitet und denen dann das Geld gegeben.

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