Alexander Wurzer

05.06.2024

Grenzenloser Hass in Bozen: Ein Skandal, der nicht toleriert werden darf

Am vergangenen Sonntag wurde die Fronleichnamsprozession in Bozen, eine der bedeutendsten Feierlichkeiten der katholischen Kirche, auf schockierende Weise von Free Palestine BZ und deren Anhängern gestört. Diese Chaoten, die keinerlei Respekt vor den religiösen Feierlichkeiten und den Gläubigen zeigten, entlarvten sich selbst als Feinde unserer Kultur und unserer Werte.

Bild von Kevin Snyman auf Pixabay

Mitten in die heilige Messe im Bozner Dom drangen die lauten Rufe „Free Palestine“ sowie absurde Reden in italienischer Sprache, die nur so von Verschwörungstheorien strotzten. Jeglicher Respekt vor dem Bischof der Diözese, Ivo Muser, fehlte völlig. Die Schützen, die friedlich an der Prozession teilnahmen, wurden als „Assasini“ (Mörder) beschimpft. Man hatte den Eindruck, dass sich in Bozen eine proislamische Parallelgesellschaft gebildet hat, die vor nichts Halt macht – nicht einmal vor dem höchsten kirchlichen Würdenträger des Landes.

Bischof Ivo Muser, eine moralische Instanz, die sich unermüdlich für den Frieden und den Glauben einsetzt, wurde der Respekt komplett verwehrt. In seiner Rolle als spiritueller Führer und Verteidiger des Glaubens verdient er höchste Achtung und Unterstützung. Stattdessen sah er sich mit einem entfesselten Mob konfrontiert, der keinerlei Ehrfurcht vor seiner Position und der sakralen Bedeutung der Prozession zeigte. Dieser unerhörte Affront gegen die katholische Kirche ist nicht nur eine Beleidigung seiner Person, sondern ein direkter Angriff auf die gesamte katholische Gemeinschaft und ihre Werte.

Antisemitismus ist fest in der Gesellschaft verankert

Was wäre geschehen, hätten Ordnungskräfte und Absperrgitter die schreiende Meute nicht von den Teilnehmern der Prozession getrennt? Diese Demonstranten skandierten Frieden, säten jedoch nichts anderes als Hass. Die erschütternde Erkenntnis aus diesem Vorfall ist klar: Antisemitismus ist wieder fest in der Gesellschaft verankert. Es wird für den Frieden in Gaza demonstriert, doch gleichzeitig wird verschwiegen, dass die Hamas knapp 1.200 Israelis, darunter Frauen und Kinder, auf grausamste Weise ermordet und rund 250 Personen als Geiseln genommen und nach Gaza verschleppt hat.

Diese Demonstranten haben sich selbst entlarvt: Sie haben keinen Respekt vor unserer Kultur, unserer Kirche und unseren Gläubigen. Ihr Verhalten ist nicht nur ein Angriff auf die religiösen Gefühle der Gläubigen, sondern auch ein frontaler Angriff auf die Werte unserer Gesellschaft. Es ist dringend notwendig, dass die Politik entschlossen reagiert und diesem unakzeptablen Verhalten endlich Einhalt gebietet. Der Vorfall in Bozen ist ein Weckruf – wir dürfen nicht zulassen, dass Hass und Antisemitismus in unserer Gesellschaft Fuß fassen.

Wir müssen die Werte unserer Gemeinschaft verteidigen

Die dreiste Missachtung unserer kulturellen und religiösen Identität und die abscheuliche Störung einer so bedeutenden Feier zeigen, dass wir als Gesellschaft wachsam bleiben müssen. Es ist unabdingbar, dass sich politische und gesellschaftliche Kräfte vereinen, um solche Vorfälle zu verhindern und die Werte unserer Gemeinschaft zu verteidigen. Der Bischof von Bozen verdient unseren vollen Respekt und unsere ungeteilte Unterstützung. Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Schandtaten ungestraft bleiben.

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  1. Richter Carrion
    08.06.2024

    Es gibt zwei Krebsarten auf der Welt, die eine ist der Sozialismus und die andere der Islam, zusammen sind sie eine unheilige Allianz und eine tödliche Bedrohung für Freiheit und Fortschritt!

  2. Itstime
    05.06.2024

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

  3. Itstime
    05.06.2024

    Wer Wind sät, wird Hass ernten. Hass, Antisemitismus, Rechtsextremismus sind alles Parolen die von der Politik und dem Mainstream immer wieder benutzt und vorangetrieben werden. Ja es sind Israelis getötet worden , aber wie viele Palästinenser sind seit der Nakba 1948 sinnlos getötet worden? Auch die Kirche sollte endlich Farbe bekennen und sich mehr für Frieden einsetzen und wir sollten gemeinsam dafür sorgen, daß diesem Gemetzel ein Ende gesetzt wird. Alles andere ist Heuchelei und Doppelmoral.

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