„Gli Stockisti“: Beliebter Online-Handel vom Fiskus angeklagt

Der Trick der Seitenbetreiber war die Umgehung der Mehrwertsteuer. Ermittlungen der römischen Polizei und des Zollamtes ergaben, dass das E-Commece-Unternehmen mit riesiger Stammkundschaft in ganz Italien, ihren Steuersitz in Malta angemeldet hatte. Die Produkte wurden mit einem Rabatt von im Schnitt 20 Prozent angeboten und konnten so mit den Giganten des Online-Markts mithalten.
So konnten über die Jahre hinweg über 50 Millionen Euro an Steuern hinterzogen werden – der Gesamtumsatz der Seite lag jährlich bei rund einer viertel Million Euro. Die Strippenzieher hinter dem Riesen-Business müssen nun die Verantwortung tragen: Von den 18 angeordneten Haftbefehlen wurden 10 bereits vollzogen.
Eine böse Überraschung dürften nun all jene erleben, die nun vergebens auf ihre Bestellung warten müssen.






