AEB bringt Anliegen bei Messner vor

Wie der AEB mitteilt, fand das Treffen am Donnerstag statt. Besonders dringlich sei die Situation bei der Verschreibung und Beschaffung von prothetischen Hilfsmitteln, vor allem bei Schienen. Die derzeit konventionierten Produkte würden nicht immer den tatsächlichen Bedürfnissen der Kinder mit Behinderung entsprechen. Häufig böten sie nicht die Unterstützung, die die Kinder für Alltag und Entwicklung brauchen. Es brauche mehr Flexibilität und die Möglichkeit, bedarfsgerechte Hilfsmittel zu verschreiben und zu beziehen.
Der AEB fordert außerdem einfachere Abläufe und die Sicherung bestehender Kooperationen mit spezialisierten Therapiezentren im Ausland. Als Beispiel nennt der Verein das Therapiezentrum Aschau.
Weitere Themen
Angesprochen wurden laut AEB auch die Verabreichung von Medikamenten in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und die Weiterentwicklung des D.A.M.A. Dienstes. Dazu kamen zahnmedizinische Behandlungen unter moderner Sedierung. Ziel sei, Behandlungen zu ermöglichen, ohne sofort auf eine Vollnarkose zurückgreifen zu müssen. Auch die Kontinuität und bedarfsgerechte Gestaltung der Therapien des Dienstes für Kinderrehabilitation waren Thema.
Der AEB bezeichnet den Austausch als sehr wertvoll. Die Anliegen seien aufmerksam aufgenommen worden, bei mehreren Punkten hätten konkrete Fragen geklärt und nächste Schritte angestoßen werden können. Der Verein will die Themen weiterverfolgen, damit aus den Gesprächen konkrete Verbesserungen für die betroffenen Familien entstehen.






