Gesund durch den Arbeitstag: Kleine Pausen, große Wirkung

Wer seine Haltung und Tätigkeit regelmäßig wechselt, entlastet Körper und Geist. Besonders bei Bildschirmarbeit sollte man zwischendurch aufstehen, den Blick vom Monitor lösen und kurze Bewegungspausen einlegen. Das Gesundheitsressort empfiehlt, etwa alle 20 bis 30 Minuten die Haltung zu ändern.
Bewegung in den Alltag einbauen
Treppen statt Aufzug, Telefonate im Stehen oder Gehen und bewegte Besprechungen können den Arbeitstag aktiver machen. Bildschirm, Tisch, Stuhl und Tastatur sollten zur jeweiligen Person passen. Ein paar Schritte an der frischen Luft oder bewusstes Durchatmen helfen ebenfalls, sich zu erholen.
Bei körperlicher Arbeit steht hingegen vor allem im Vordergrund, Fehl- und Überbelastungen zu vermeiden. Lasten sollten möglichst körpernah und mit guter Technik bewegt werden. Hilfsmittel und ein Wechsel der Tätigkeiten können den Körper entlasten.
Pausen schützen die Gesundheit
Die Empfehlungen veröffentlichte das Landespressamt am Donnerstag. Gesundheitslandesrat Hubert Messner betont: „Auch Pausen schützen die Gesundheit. Sie sind kein Zeitverlust, sondern geben Körper und Kopf Gelegenheit, sich zu erholen.“
Arbeits- und Personallandesrätin Magdalena Amhof sieht Gesundheitsvorsorge als gemeinsame Aufgabe: Arbeitgeber müssten sichere Arbeitsbedingungen schaffen, während Mitarbeiter Belastungen ansprechen und gesundheitsfördernde Routinen in den Alltag einbauen sollten.






