LR Pamer zu Pfalzen: Familie erhält keine weitere Wohnung im Projekt

Auslöser der Debatte war die Absage einer Familie aus Togo, die eine in Pfalzen angebotene Wohnung als zu klein abgelehnt hatte. UT24 hat berichtet. Landesrätin Rosmarie Pamer erklärte im Gespräch mit UT24, welche Konsequenzen sich daraus für die Familie ergeben.
Angaben zur Familiengröße im Aufnahmevertrag
Familien, die am Projekt „Begleitetes Wohnen“ teilnehmen wollten, hätten wahrheitsgetreue Angaben zur Größe ihres Haushalts machen müssen. Diese Informationen seien im Aufnahmevertrag festgehalten worden. Dass weitere Angehörige nachkommen sollten, sei im Ansuchen der Familie nicht angegeben worden, sagte Pamer.
Die Familie könne sich laut den geltenden Kriterien nicht erneut für das Projekt bewerben. Sie erhalte daher im Rahmen dieses Projekts keine weitere Wohnung. Auch die projektbezogene Begleitung ende damit.
Unterbringung in Bozen
Inzwischen sei die Familie in einer Notunterkunft in Bozen untergebracht. Wie es für sie weitergehe, müssten die zuständigen Ämter entscheiden. Da diese urlaubsbedingt derzeit nicht besetzt seien, könne die Landesrätin dazu momentan keine gesicherte Auskunft geben.
Pamer habe alle Träger des Projekts darauf hingewiesen, verstärkt auf wahrheitsgetreue Angaben der Familien zu achten. Bis auf diesen Fall habe es bisher keine weiteren Probleme gegeben, betonte die Landesrätin. Sie bedankte sich zudem bei der zuständigen Referentin in Pfalzen.






