von ih 30.10.2026 13:52 Uhr

Team K: „Junge Menschen wollen gehört werden“

Junge Menschen brauchen mehr Mitbestimmung und bessere Zukunftschancen. Das Team K nimmt die aktuellen „Schülerproteste“ zum Anlass, um mehr Investitionen in Bildung, leistbaren Wohnraum und attraktive berufliche Perspektiven in Südtirol zu fordern.

Foto: Screenshot X

Die Proteste seien mehr als eine Momentaufnahme, betont das Team K. Forderungen nach einem besseren Zugang zum Studium, bezahlbaren Mieten und einer Modernisierung der Bildungsinfrastruktur seien berechtigt. Radikale Ausschreitungen in einigen Städten dürften nicht davon ablenken.

Auch die Schulen müssten sich stärker auf die Bedürfnisse junger Menschen einstellen. Neben Stundenplänen und Organisationsfragen gehe es um zeitgemäße Unterrichtsmethoden, politische Bildung, Mitbestimmung und soziale Kompetenzen. „Schule muss junge Menschen auf das Leben vorbereiten, nicht nur auf Prüfungen“, betont Alex Ploner.

Darüber hinaus brauche es bessere Rahmenbedingungen für junge Menschen, die nach ihrer Ausbildung oder ihrem Studium in Südtirol bleiben möchten. Vor allem der Mangel an bezahlbarem Wohnraum mache das Land als Arbeits- und Lebensstandort zunehmend unattraktiv, erklärt Team-K-Chef Paul Köllensperger. Er fordert deshalb ein umfassendes öffentliches Wohnbauprogramm und wirft der SVP vor, notwendige Maßnahmen zu lange aufzuschieben.

Das Team K verweist auf eigene Vorschläge wie einen Jugendlandtag, ein Ganztagsmodell und neue Wohnformen wie Co-Housing. Viele davon seien von der politischen Mehrheit abgelehnt oder nur zögerlich umgesetzt worden. Die Politik müsse junge Menschen stärker in Entscheidungen einbinden und ihnen konkrete Perspektiven bieten, so die Forderung.

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