Südtiroler Bauernjugend bringt junge Menschen zusammen

Im Mittelpunkt des Treffens unter dem Motto „Junge Menschen. Gemeinsam Landwirtschaft bewegen“ standen der Austausch und die Frage, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihr Umfeld aktiv mitgestalten können. Landesobmann Raffael Peer würdigte dabei vor allem den ehrenamtlichen Einsatz der Funktionäre. Allein auf Ortsebene investiere ein durchschnittlicher Funktionär rund 70 Stunden jährlich in die Bauernjugend.
Einblicke in ihre Erfahrungen gaben die Vizebürgermeisterin von Kurtatsch, Stefanie Goldner, und der Marteller Gemeindereferent Thomas Kaserer. Beide berichteten von ihrem Weg ins Ehrenamt und in die Gemeindepolitik. Dabei ermutigten sie die jungen Funktionäre, trotz möglicher Zweifel und Kritik Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Auch Landesrat Luis Walcher, der selbst seine ersten politischen Erfahrungen bei der Bauernjugend gesammelt hatte, betonte die Bedeutung früher Beteiligung und des Engagements junger Menschen.
Neben den inhaltlichen Beiträgen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Bei einem Vier-Gänge-Menü mit Südtiroler Produkten und einem Pub-Quiz stand der gemeinschaftliche Austausch im Mittelpunkt. Der erste Bauernjugend-Ratscher sollte damit vor allem eines vermitteln: Junge Menschen können in Landwirtschaft, Vereinen und Gemeinden viel bewegen, wenn sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.






