Mehr Zeit im Stau als im Fahrmodus“: Transporteure fordern Lösungen

Kilometerlange Staus auf der Brennerroute
Die Geduld der Südtiroler Transporteure ist am Ende. Seit Tagen kommt es entlang der Brennerautobahn immer wieder zu kilometerlangen Staus und erheblichen Verzögerungen. Baustellen, Fahrbahnverengungen und zusätzliche Zwischenfälle bringen den Verkehr regelmäßig zum Erliegen. Verschärft ein Unfall die ohnehin angespannte Lage, steht die gesamte Achse still.
kritisiert Alexander Öhler
„Die Belastungsgrenze ist längst überschritten“
Besonders unverständlich sei für die Branche, dass zahlreiche Baustellen gerade zu den verkehrsintensivsten Zeiten den Verkehrsfluss zusätzlich beeinträchtigen. „Entweder wird auf den Baustellen verstärkt nachts gearbeitet oder es müssen andere Lösungen her. Die Belastungsgrenze ist längst überschritten“, fordert Öhler.
Ohne Transporteure kommen keine Waren ans Ziel
Den Transporteuren gehe es nicht darum, pauschal Kritik zu üben. Funktionierende Mobilität sei eine Grundvoraussetzung für die Versorgung von Betrieben und Bevölkerung. „Wir wollen nicht nur schimpfen. Aber ohne Transporteure kommen keine Waren ans Ziel. Ob Äpfel aus dem Vinschgau, Möbel aus Südtiroler Handwerksbetrieben oder bestellte Waren aus dem In- und Ausland: Alles muss transportiert werden. Dafür braucht es freie und funktionierende Verkehrswege.“
Verzögerungen verursachen zusätzliche Kosten
Die Transporteure im lvh warnen davor, die wirtschaftlichen Folgen der ständigen Verzögerungen zu unterschätzen. Jede Stunde im Stau verursacht zusätzliche Kosten, erschwert die Tourenplanung und erhöht den Druck auf Fahrer und Unternehmen. Öhler fordert deshalb gemeinsam mit den zuständigen Stellen rasch praktikable Lösungen, um die Leistungsfähigkeit der Brennerroute wieder sicherzustellen.






