Team K reagiert auf Unfall eines zehnjährigen Buben

Wie das Team K mitteilt, wurde der Bub vor wenigen Tagen von einem Fahrzeug so knapp überholt, dass er stürzte. Der Lenker hielt nicht einmal an. Die beiden Straßen sind die einzige Verbindung zwischen Rentsch und der Bozner Innenstadt. Täglich sind dort Familien, Kinder und ältere Menschen zu Schulen, Dienstleistern und Arbeitsplätzen unterwegs. Die Fahrbahn ist schmal, der Verkehr dicht. Seit dem Abbau der Messanlagen werde zudem wieder schneller gefahren. „Wer hier Rad fährt, wird mit wenigen Zentimetern Abstand überholt“, sagen Brancaglion und Cologna. Den in der Straßenverkehrsordnung vorgesehenen Mindestabstand von 1,5 Metern könne man auf dieser Strecke praktisch nicht einhalten.
Das fordert das Team K
Für einen baulich getrennten Radweg fehlt der Platz. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt aber einen Radfahrstreifen, der nur mit Bodenmarkierungen abgegrenzt ist. Das Team K verlangt von Bürgermeister und Stadtregierung:
- einen Radfahrstreifen in beiden Richtungen prüfen zu lassen, oder falls der Platz nicht reicht, zumindest in der Richtung, in der es heute keine eigene Fläche für Radfahrende gibt
- verkehrsberuhigende Maßnahmen wie ein niedrigeres Tempolimit, erhöhte Zebrastreifen und bessere Gefahrenschilder
- mehr Geschwindigkeitskontrollen der Stadtpolizei und die Prüfung gesetzeskonformer Messanlagen
- den bestehenden gemeinsamen Geh und Radweg Richtung Norden zu verbessern
- den Stadtviertelrat Zentrum Bozner Boden Rentsch und die Anrainer in die Planung einzubeziehen
„Wir dürfen nicht auf den nächsten Unfall warten“, betonen die beiden Gemeinderäte. Ein gut sichtbarer Radfahrstreifen koste wenig und verändere das Verhalten der Autofahrer.






