Zahnpasten im Test: Vier fallen durch

Der VKI hat die Pasten gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest untersucht. Zehn Produkte schnitten mit „gut“ oder „sehr gut“ ab, vier weitere mit „durchschnittlich“.
Die vier durchgefallenen Produkte enthalten kein Fluorid. Das sind „Ben&Anna Sensitive Zahnpasta“, „Biomed Sensitive“, „Bioniq Repair-Zahncreme sensitiv akut“ und „Sante Vitamin B12 Sensitive Care Zahngel“. Fluorid sei „der wichtigste Wirkstoff in Zahnpasta“, sagt VKI Projektleiter Christian Undeutsch. Es hilft, der Zahnoberfläche Mineralien zurückzugeben, und macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Säuren, die Bakterien im Zahnbelag bilden. Dass andere Stoffe vergleichbar gut vor Karies schützen, sei bisher nicht ausreichend nachgewiesen. Das Sante Gel war zudem das einzige Produkt im Test ohne Wirkstoff gegen Schmerzempfindlichkeit, obwohl es als „Sensitive Care“ verkauft wird.
Drei Pasten mit hohem Abrieb
Zahnpasta enthält winzige Putzkörper, oft aus Siliziumdioxid. Sie lösen wie ein feines Scheuermittel Beläge und Verfärbungen, tragen aber auch etwas Zahnsubstanz ab. Auf der Packung steht dieser Abrieb meist nicht. Für den Test wurde er im Labor gemessen. Die Pasten von Dentalux, Meridol und Oral-B hatten einen mittleren und damit vergleichsweise hohen Abrieb. Dafür gab es nur die Note „durchschnittlich“. Die übrigen Produkte lagen bei „niedrig“ oder „sehr niedrig“. Laut Undeutsch ist ein höherer Abrieb bei freiliegenden Zahnhälsen ein Problem, weil er dort dem weichen Zahnzement zusetzt.
APA/UT24






