Schuh-Tests: Viele Produkte fallen durch

Eine europäische Untersuchung von Schuhen, die über die Onlineplattformen Shein, Temu und AliExpress verkauft werden, kommt zu bedenklichen Ergebnissen. Von 76 getesteten Paaren verstießen 27 gegen mindestens eine europäische Chemikalienvorschrift. Besonders häufig wurden die Grenzwerte für Weichmacher überschritten. Zudem erfüllten acht von zehn untersuchten Sicherheitsschuhmodellen wichtige Schutzanforderungen nicht.
Der Wirtschaftsverband hds fordert deshalb strengere Kontrollen und mehr Verantwortung der Onlineplattformen. „Wer billig einkauft, darf nicht mit seiner Gesundheit bezahlen“, betont Markus Rabanser, Präsident der Fachgruppe Mode im hds. Während heimische Händler strenge Vorschriften einhalten müssten, gelangten über internationale Plattformen offenbar immer wieder Produkte auf den Markt, die europäischen Standards nicht entsprechen.
Markus Rabanser sieht die Ergebnisse auch als Warnung an die Verbraucher. Der lokale Fachhandel biete persönliche Beratung, überprüfbare Qualität und einen verlässlichen Ansprechpartner. Gerade bei Schuhen seien Passform, Material und Verarbeitung entscheidend. Der billigste Preis sei nicht automatisch das beste Geschäft, so Rabanser.






