Ehrung für die Helfer nach Unwetter

Wie das Land Tirol mitteilt, standen Hunderte Menschen tagelang im Einsatz, um aufzuräumen und die Folgen der Mure zu bewältigen. Dabei packten Gemeindemitarbeiter, die örtlichen Einsatzorganisationen und Helfer aus anderen Tiroler Gemeinden mit an. Unter anderem kamen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kössen nach Sölden. Für diesen Einsatz erhielten sie kürzlich die Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz des Landes Tirol. Sie bekommen Personen, die bei einer Katastrophe mindestens 48 Stunden ununterbrochen im Hilfseinsatz gestanden sind. Landtagspräsident Jakob Wolf überreichte die Medaillen beim Fest in Sölden stellvertretend für das Land.
Landeshauptmann Anton Mattle hatte sich vorab in einem Brief an die Helfer gewandt. Naturkatastrophen ließen sich trotz Schutzmaßnahmen nicht immer verhindern, schrieb er. Entscheidend sei, wie man danach damit umgeht. Dass Menschen in der Not füreinander da sind, mache Tirol stark. „Danke für euren Einsatz, eure Ausdauer und eure Solidarität“, so Mattle.
Auch Wolf dankte persönlich. „In einer Krise zeigt sich, was Zusammenhalt wirklich bedeutet“, sagte er. Die Helfer hätten angepackt, als jede Hand gebraucht wurde, und seien dafür oft bis an ihre Grenzen gegangen. Die Medaillen seien Ausdruck tiefer Dankbarkeit und höchsten Respekts.
Die Kläranlage in Sölden wurde von der Mure besonders schwer getroffen. Seit dem Unwetter wird laut Land Tirol unter Hochdruck daran gearbeitet, sie wieder vollständig in Betrieb zu nehmen.






