Arbeitskollegen und Freunde trauern um Jakob

Jakob Lantschner hatte noch so viel vor sich. Der 17-Jährige aus Jenesien kam in der Nacht auf Samstag bei einem Motorradunfall ums Leben. Sein Tod hat Familie, Freunde und viele Menschen in seiner Heimatgemeinde tief getroffen. UT24 berichtete
Jakob war fest in Jenesien verwurzelt. Noch in der Woche vor dem Unglück nahm er an einer Veranstaltung des örtlichen Jugendbeirats teil. Bürgermeister Paul Romen erinnerte an ihn als sympathischen und engagierten Jugendlichen, der gut in die Dorfgemeinschaft eingebunden war.
Auch beim SV Jenesien war Jakob bekannt: Jahrelang spielte er im Nachwuchs des örtlichen Fußballvereins.
Ein geschätzter Lehrling
Bei der Firma Battisti in Bozen machte Jakob eine Schlosserlehre. Seine Freude am Handwerk war groß: In einem Porträt des Wirtschaftsverbandes lvh erzählte er, dass ihm die Arbeit mit Metall, Schweißen, Löten, Flexen und Bohren besonders gefiel. Die Lehre sei für ihn der richtige Weg gewesen.
Auch sein Arbeitgeber würdigte Jakob mit persönlichen Worten. Die Firma Battisti erinnerte an seine Freude und sein handwerkliches Geschick, mit denen er das Team bereichert habe. Die gemeinsame Zeit und die Erlebnisse mit ihm würden in Erinnerung bleiben; Jakob werde immer Teil des Teams sein.
Jakob Lantschner musste viel zu früh gehen. Zurück bleiben die Erinnerungen an einen jungen Menschen, der mit seiner Art und seiner Begeisterung für das Handwerk Spuren hinterlassen hat. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.






