In Peru festgenommen: Mann muss Haft in Bozen verbüßen

Die Festnahme erfolgte durch die peruanischen Ordnungskräfte der INTERPOL-Abteilung für flüchtige Personen in Lima. Gegen den Mann lag eine internationale Fahndungsnotiz von INTERPOL vor, die auf Ersuchen der italienischen Behörden ausgestellt worden war.
Straftat ereignete sich 2019 in Bozen
Der Peruaner war wegen einer im Jahr 2019 in Bozen begangenen Sexualstraftat verurteilt worden. Das Opfer war eine minderjährige Angehörige des Mannes. Das Urteil ist rechtskräftig.
Bereits am 15. Januar 2024 hatte die Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Bozen einen Haftbefehl zur Vollstreckung der Strafe erlassen. Da sich der Verurteilte offenbar nicht in Italien aufhielt, wurde international nach ihm gefahndet.
Zusammenarbeit führte zur Festnahme
An der Fahndung waren die peruanische Polizei, die internationale Polizeikooperation von INTERPOL und die Ermittler der Quästur Bozen beteiligt. Die Suche lief im Rahmen des Projekts „Wanted 2026“, das auf die Fahndung nach gesuchten Personen ausgerichtet ist. Auch der italienische Sicherheitsexperte in Peru unterstützte die Zusammenarbeit zwischen den Behörden.
Durch die internationale Fahndung konnte der Aufenthaltsort des Verurteilten in Lima ermittelt werden. Nach der Festnahme wurden die Schritte für seine Auslieferung nach Bozen eingeleitet.
Sobald diese erfolgt ist, muss der Mann die noch ausstehende Haftstrafe verbüßen.






