Warnung vor Salmonellen in süditalienischen Tomaten

Cocktailtomaten aus diesen Regionen sollten daher vor Verzehr unbedingt ausreichend erhitzt werden. Auch Italien hat auf europäischer Ebene und über italienische Medien ebenso vor dem Rohverzehr gewarnt, denn besagte Salmonellen können Paradeiser nicht nur äußerlich verunreinigen.
Waschen bietet daher aber keinen vollständigen Schutz vor einer bereits bestehenden Kontamination.
800 bestätigte Ausbruchsfälle seit 2023
Seit Jänner 2023 wurden europaweit mehr als 800 bestätigte Ausbruchsfälle in über 17 Ländern registriert. Der Serotyp Salmonella Strathcona tritt abseits dieser Ausbrüche nur sehr selten auf. Ende 2025 gelang der AGES der Nachweis dieses Ausbruchsstammes in Bio-Cherrytomaten aus Sizilien. Darüber hinaus wurde derselbe Stamm im Bewässerungswasser eines Paradeiserproduzenten in Sizilien nachgewiesen.
Seit Ende Juli 2026 wurden in Österreich 29 Fälle von Salmonella Strathcona erfasst, von denen 21 bereits mikrobiologisch als bestätigt gelten; acht weitere Fälle werden derzeit als wahrscheinliche Ausbruchsfälle kategorisiert. Laut Risikobewertung des ECDC besteht das Risiko weiterer Infektionen fort, solange kontaminierte Tomaten in Verkehr gebracht werden. Weitere Ausbrüche in den kommenden Jahren gelten daher als wahrscheinlich, sofern die Ursache der Kontamination nicht identifiziert und wirksame Kontrollmaßnahmen umgesetzt werden.
Diese Warnung besagt nicht, dass die Gesundheitsschädlichkeit der Ware vom Erzeuger, Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht worden ist.
apa






