Hunde-DNA-Pflicht vor dem Aus: Halter sollen Geld zurückbekommen

Die umstrittene DNA-Pflicht für Hunde in Südtirol könnte abgeschafft werden. Der SVP-Landtagsabgeordnete Sepp Noggler hat dazu einen Gesetzentwurf eingebracht. Unterstützt wird der Vorstoß von Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher und dem Abgeordneten Andreas Colli. Eine neue Abgabe oder Hundesteuer ist laut Vorschlag nicht vorgesehen. Das berichtete Rai Südtirol.
Rückerstattung für bereits registrierte Hunde
Der Gesetzentwurf sieht außerdem vor, Hundehaltern die Kosten für die DNA-Erfassung zurückzuerstatten, wenn sie die vorgeschriebene Registrierung bereits vorgenommen haben. Noggler rechnet laut Rai Südtirol mit Rückzahlungen von insgesamt knapp 850.000 Euro.
Entscheidung steht noch aus
Die Registrierungspflicht war vor sieben Jahren vom Landtag beschlossen worden. Sie sollte dabei helfen, Hundekot auf öffentlichen Flächen den jeweiligen Tieren zuzuordnen. Über den neuen Gesetzentwurf und die konkrete Umsetzung muss der Landtag noch beraten. Die DNA-Pflicht ist daher bislang nicht abgeschafft.
Die geplante Hundesteuer war bereits im November 2025 vom Tisch genommen worden. Landesrat Luis Walcher zog den Gesetzentwurf zurück, nachdem sich im Landtag keine Mehrheit dafür abgezeichnet hatte. Vorgesehen gewesen wären 100 Euro jährlich für Hunde einheimischer Halter sowie eine Tagesabgabe für Urlauber mit Hund.






