Tiroler räumen bei Österreichs Sportlerwahl ab

Bei Österreichs Sportlerwahl am Donnerstagabend standen mehrere Athleten aus Tirol im Rampenlicht: Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock aus Rum im Bezirk Innsbruck-Land und Radprofi Felix Gall aus Nußdorf-Debant im Bezirk Lienz wurden als Sportlerin und Sportler des Jahres ausgezeichnet.
Skispringer Stephan Embacher aus St. Johann in Tirol im Bezirk Kitzbühel erhielt den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jan Hörl erreichte er außerdem Rang zwei bei der Wahl zum Team des Jahres. Kombinierer Johannes Lamparter aus Rum rundete das Tiroler Ergebnis mit Platz drei in der Sportlerwahl ab.
Mattle und Wohlgemuth gratulieren
Tirols Landeshauptmann Anton Mattle und sein Stellvertreter sowie Sportreferent Philip Wohlgemuth sprachen von einem geschichtsträchtigen Moment. „Dass nach 37 Jahren zwei Sport-Asse aus Tirol sich den Titel ‚Sportlerin und Sportler des Jahres‘ holen, ist nicht nur ein Meilenstein für Tirols als Sportland Nummer eins, sondern auch ein starkes Ausrufezeichen für uns als Sportnation.“
Mattle betonte, die Erfolge zeigten, was Tirol ausmache: Menschen, die mit Leidenschaft, Mut und Ausdauer Außergewöhnliches leisteten. Die Sportler seien Vorbilder weit über den Sport hinaus, begeisterten junge Menschen, stärkten den Zusammenhalt und machten das Land stolz. Flock, Gall, Embacher und Lamparter stünden beispielhaft für die breite Aufstellung Tirols im Sport.
Ihre Auszeichnungen seien zugleich ein Ansporn, weiterhin bestmögliche Bedingungen für den Spitzen- und Nachwuchssport zu schaffen, erklärte Mattle.
Anerkennung für das gesamte Sportsystem
Wohlgemuth verwies auf die Bedeutung der Erfolge für den Sportstandort Tirol. Spitzenleistungen entstünden durch jahrelanges Training, konsequente Nachwuchsarbeit, gute Sportinfrastruktur und den Einsatz vieler Menschen. Tirol verfüge über herausragende Talente, engagierte Vereine und Verbände sowie hervorragende Trainingsbedingungen.
Die Auszeichnungen seien daher nicht nur eine persönliche Anerkennung für die Athleten, sondern bestätigten auch die Arbeit im gesamten Tiroler Sportsystem, so Wohlgemuth.
Quelle: Land Tirol, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit






