Plosehütte wurde runderneuert

Wie das Landespresseamt mitteilt, hat das Land die Arbeiten an der Hütte auf 2.447 Metern Höhe gefördert. Insgesamt sind knapp 2,3 Millionen Euro vorgesehen, der Großteil davon wurde bereits ausbezahlt. Geführt wird die Hütte von der Brixner Sektion des italienischen Alpenvereins CAI.
Die Hütte wurde innen und außen saniert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Durch einen Zubau wurden Bar und Restaurant größer. Von dort reicht der Blick auf das Eisacktal, die Ötztaler Alpen, den Ortler, die Brentagruppe und die Dolomiten. Neben den Schlafsälen gibt es nun auch Zimmer für zwei oder drei Personen sowie Familienzimmer, alle mit eigenem Bad. Neu sind außerdem moderne Sanitäranlagen und ein Spielbereich für Kinder, der das ganze Jahr genutzt werden kann. Geheizt wird mit zwei Pelletkesseln.
Auch an die Sicherheit wurde gedacht. Ein eigener Raum für die Bergrettung dient als Notunterkunft, wenn die Hütte geschlossen ist. Zudem gibt es getrennte Eingänge: Skifahrer kommen von Osten direkt vom Sessellift, Wanderer erreichen die Hütte von Süden über den Weg vom Kreuztal. „Schutzhütten sind wichtige Stützpunkte für Einheimische und Gäste“, sagt Tourismuslandesrat Luis Walcher. Mit den Beiträgen sorge das Land dafür, dass sie sicher und zeitgemäß bleiben und trotzdem ihren alpinen Charakter behalten.






