Neue Züge zwischen Nord- und Südtirol

Wie ÖBB Chef Andreas Matthä in Wien mitteilte, werden für den Nahverkehr zwischen Nord- und Südtirol sechs neue Züge angeschafft. Damit fällt das lästige Umsteigen am Brenner künftig weg. Auch Urlauber dürfen sich freuen. Ab Sommer 2027 bieten die ÖBB gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der italienischen Trenitalia den Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa an. Er fährt von München über Innsbruck nach Mailand und Rom.
Lange Sperre am Deutschen Eck
Weniger erfreulich: Von 8. Februar bis 9. Juli 2027 wird die Bahnstrecke zwischen Freilassing und Rosenheim in Deutschland komplett saniert und gesperrt. Das betrifft das sogenannte Deutsche Eck und damit auch viele Verbindungen von Wien und Salzburg nach Tirol. Laut ÖBB müssen Fahrgäste je nach Ziel mit bis zu zwei Stunden längeren Fahrzeiten rechnen oder teilweise auf Ersatzbusse umsteigen. Zur gleichen Zeit ist auch die Tauernstrecke zwischen Schwarzach und Mallnitz wegen Bauarbeiten gesperrt.
ICE kehrt zurück
Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember fahren dafür wieder ICE Züge von Wien über Passau nach Nürnberg, Frankfurt, Dortmund und Berlin. Neu ist auch ein Nachtzug als ICE zwischen Wien und Stuttgart. Mehr Züge gibt es zudem in der Steiermark, Kärnten, rund um Wien und in Vorarlberg.
Tickets werden teurer
Insgesamt investieren die ÖBB bis 2030 rund 6,1 Milliarden Euro in 330 neue Züge. Gleichzeitig steigen die Ticketpreise im kommenden Jahr im Schnitt um 3,5 Prozent. Die Tickets für 2027 sind ab sofort erhältlich.
APA/UT24






