Sturz verhindert besseres WM-Ergebnis für Felix Wegscheider

Felix Wegscheiders letzte Etappe der Supermoto-Weltmeisterschaft im belgischen Mettet stand unter keinem guten Stern. Nach schwierigen Bedingungen in der Qualifikation wurde der 26-Jährige im Finale durch den Sturz eines Konkurrenten zu Fall gebracht. Am Ende reichte es für den Seiser zum 38. Platz.
Wetterpech in der Qualifikation
Zu Beginn des Rennwochenendes herrschten starker Wind und heftiger Regen. Der Schlamm machte die Strecke zusätzlich schwierig. Wegscheider startete in der zweiten von sechs Qualifikationsgruppen. Während er noch bei widrigen Bedingungen fuhr, besserte sich das Wetter im Laufe der Qualifikation. Die späteren Gruppen konnten bei deutlich besseren Verhältnissen antreten.
Da die Qualifikationszeiten und Platzierungen über die Startaufstellung für das Halbfinale entschieden, musste Wegscheider von weiter hinten ins Rennen gehen. Im Halbfinale erreichte er den zwölften Platz und qualifizierte sich damit als 39. für das Finale.
„So ist Motorsport eben“
Schon in der ersten Runde kam ein Konkurrent vor ihm zu Sturz. Wegscheider konnte nicht mehr ausweichen und ging ebenfalls zu Boden. Anschließend arbeitete er sich vom Ende des Feldes nach vorne. Für eine bessere Platzierung reichte es jedoch nicht.
„Natürlich habe ich mir auf internationaler Ebene mehr erwartet. Ich hatte heuer eine sehr starke Saison, habe das Geschehen italienweit dominiert. Aber so ist Motorsport eben, es gehört auch Glück dazu. Und das hatte ich in Mettet ganz und gar nicht“, erklärte Wegscheider.
Mit dem Rennen endet für den frischgebackenen Italien- und Regionalmeister eine ansonsten erfolgreiche Saison. In der Winterpause will er zunächst arbeiten, zugleich beginne bereits die Vorbereitung auf die nächste Saison. „Was sich hier alles ergeben wird, das muss sich erst noch zeigen“, sagte der Seiser.






