Tiroler Delegation holt 46 Medaillen bei Special Olympics

86 Sportler und Unified Partner aus Tirol nahmen vom 25. bis 30. Juni an den Nationalen Sommerspielen in Wien teil. Gemeinsam mit 38 Trainern vertraten sie Tirol in sieben Sportarten. Ihre Bilanz: 46 Medaillen – 19 Gold-, zwölf Silber- und 15 Bronzemedaillen.
Am Dienstag, 13. Oktober, wurden die erfolgreichen Teilnehmer im Innsbrucker Landhaus von Landeshauptmann Anton Mattle, Sportreferent LH-Stv. Philip Wohlgemuth und Inklusionsreferentin Landesrätin Eva Pawlata empfangen.
Wettkämpfe in sieben Sportarten
Rund 1.800 Sportler mit intellektueller Beeinträchtigung und Unified Partner aus ganz Österreich waren bei den Spielen in Wien dabei. Die Bewerbe sind so organisiert, dass die Teilnehmer entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrem Leistungsniveau antreten können. Neben dem sportlichen Wettbewerb stehen Teilhabe, Selbstbestimmung und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt.
Die Tiroler Delegation trat unter anderem im Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia und Tanzsport an. Radsport und Leichtathletik mussten wegen der großen Hitze abgesagt werden.
„Sport verbindet Menschen“
Landeshauptmann Mattle würdigte den Einsatz und die Leistungen der Tiroler Teilnehmer. Sport bedeute mehr als Wettbewerb und Medaillen: Er verbinde Menschen und zeige, dass jeder mit seinen Fähigkeiten einen Beitrag zur Gesellschaft leisten könne.
Auch Wohlgemuth hob die Trainingsarbeit, den Ehrgeiz und die Begeisterung der Athleten hervor. Die 46 Medaillen seien eine starke Bilanz. Zugleich zeigten die Special Olympics, wie wichtig die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis seien.
Landesrätin Pawlata bezeichnete die Leistungen als starkes Zeichen gelebter Inklusion. Sport schaffe Begegnungen, baue Berührungsängste ab und mache Vielfalt selbstverständlich.






