SWR: Wirtschaft im Landeshaushalt nicht vernachlässigen

Der Südtiroler Wirtschaftsring und die Rete Economia verweisen dabei auf steigende Energie- und Lebenshaltungskosten, den Fachkräftemangel, den digitalen Wandel sowie die unsichere geopolitische Lage. Wirtschaftsring-Präsident Lukas Brunner und Rete-Economia-Präsidentin Stefania Gander betonen, dass die Stärke der Südtiroler Wirtschaft nicht darüber hinwegtäuschen dürfe, dass Unternehmen weiterhin unter erheblichem Druck stünden.
Die beiden Wirtschaftsverbände begrüßen deshalb die angekündigten Steuerentlastungen für mittlere Einkommen. Auch die geplante Prüfung einer weiteren Senkung des reduzierten IRAP-Satzes für Betriebe ab 2027 wird positiv aufgenommen. Ziel müsse es sein, die Kaufkraft zu stärken und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu unterstützen.
Besonders Klein- und Mittelbetriebe seien auf Unterstützung angewiesen, heißt es weiter. Sie müssten unter anderem bei der Digitalisierung, der Suche nach Fachkräften, der Erschließung neuer Märkte und einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung begleitet werden. Auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf müsse dabei berücksichtigt werden.






