von ih 02.10.2026 16:40 Uhr

Mehr als 4.000 Ebola-Tote im Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo sind nach Regierungsangaben inzwischen mehr als 4.000 Menschen an Ebola gestorben. Zudem gebe es mittlerweile 8.300 bestätigte Infektionsfälle in sieben Provinzen, teilte die Regierung am Freitag mit. Mehr als 2.000 Patienten seien bisher genesen. Es handelt sich um den schwersten Ebola-Ausbruch in der Geschichte des zentralafrikanischen Landes.

APA/AFP/Jospin Mwisha

Die durch den sogenannten Bundibugyo-Stamm des Virus ausgelöste Epidemie übertrifft damit den Ausbruch der Jahre 2018 bis 2020. Weltweit ist es die zweitschlimmste jemals verzeichnete Ebola-Epidemie. Lediglich bei dem Ausbruch in Westafrika zwischen 2014 und 2016 gab es mit mehr als 11.000 Toten und über 28.600 Infizierten in Guinea, Liberia und Sierra Leone noch mehr Opfer.

Zwar gebe es Anzeichen, dass sich die Ausbreitung in Teilen der Provinz Ituri verlangsame, wo die Epidemie ihren Ausgang genommen hatte, erklärten die Regierung und die Vereinten Nationen (UN) im vergangenen Monat.

Im Osten des Landes, darunter in der benachbarten Provinz Nord-Kivu, breite sich das Virus jedoch weiter schnell aus. Zudem verzeichneten die Behörden in Süd-Ubangi im Nordwesten einen Ausbruch, nachdem dort ein aus dem Osten eingereister Mann an dem Virus gestorben war.

apa

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