von ih 02.10.2026 12:25 Uhr

SVP-Ladina: Jugendpolitik verstärken

Die Junge Generation der SVP in Ladinien will die Anliegen junger Menschen stärker in die Politik einbringen. Dabei stehen Themen wie Wohnen, Mobilität, Ausbildung und Mitbestimmung im Mittelpunkt.

Martin Putzer. - Foto: Junge Generation in der Südtiroler Volkspartei

Die Junge Generation der SVP in Ladinien setzt auf Kontinuität und neue jugendpolitische Impulse. Bei einem Treffen der Delegierten in Überwasser wurde Martin Putzer kürzlich einstimmig als ladinischer stellvertretender Landesjugendreferent für weitere zweieinhalb Jahre nominiert.

Putzer bedankte sich für das Vertrauen und kündigte an, die Jugendpolitik in den kommenden Jahren stärker in den Mittelpunkt rücken zu wollen. Politische Entscheidungen müssten verstärkt danach beurteilt werden, welche Auswirkungen sie auf die junge Generation haben. Dabei gehe es nicht nur darum, Politik für junge Menschen zu machen, sondern sie aktiv in die Gestaltung einzubeziehen.

Als zentrale Themen nennt Putzer Wohnen, Mobilität, Ausbildung, Berufseinstieg, Arbeitsplätze, Digitalisierung sowie Freizeit- und Begegnungsräume. Auch die rechtliche Absicherung der ladinischen Minderheit müsse weiterhin berücksichtigt werden. Jugendpolitik sei eine Querschnittsaufgabe, bei der junge Menschen frühzeitig ihre Anliegen und Vorstellungen einbringen sollten.

Felix Nagler, Vertreter der Jungen Generation aus dem Gadertal, begrüßt die einstimmige Nominierung. Putzer werde die Interessen der ladinischen Jugend nicht nur vor Ort, sondern auch in landesweiten politischen Diskussionen vertreten.

Auch SVP-Obmannstellvertreter Daniel Alfreider betont die Bedeutung der Beteiligung junger Menschen. Ihre Ideen und Perspektiven seien eine Bereicherung für die politische Arbeit. Zugleich gratulierte er Putzer zur Nominierung und wünschte ihm viel Erfolg für seine weitere Tätigkeit.

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