Südtirol baut digitale Angebote für Senioren aus

Digi Points in mehr als 20 Gemeinden
Wie Seniorenlandesrätin Rosmarie Pamer erklärt, bleiben Senioren heute länger aktiv, bilden sich weiter und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil. Dazu gehört zunehmend auch der Umgang mit digitalen Angeboten.
In mehreren Südtiroler Gemeinden gibt es dafür bereits Digi Points. Dort stehen Tutoren zur Verfügung, die bei Fragen rund um die digitale Welt unterstützen und Hilfestellung geben.
Das Land treibt den Ausbau dieser Anlaufstellen nach eigenen Angaben intensiv voran. Laut der Agentur für ein Digitales Südtirol soll bis Ende des Jahres in einem Großteil der Südtiroler Gemeinden ein Digi Point aktiviert sein. Derzeit wird das Angebot in mehr als 20 Gemeinden ausgebaut.
Unterstützung vor Ort
Der Ausbau erfolgt im Rahmen des Dreijahresplans zur Umsetzung des Landesgesetzes zum Aktiven Altern (LG 12/2022). Darin ist unter anderem die Förderung des bestehenden Netzwerks digitaler Anlaufstellen wie Digi Points und Diggy-Treffs vorgesehen.
Eine wichtige Rolle sollen dabei auch die Seniorenbeiräte und Seniorengemeinderäte übernehmen. Sie kennen laut Pamer die Bedürfnisse vor Ort und könnten deshalb dazu beitragen, die Angebote entsprechend auszurichten.
Ideen für mehr Austausch
Bei einem Treffen der Mitglieder der Seniorenbeiräte wurde außerdem ein neues Ideenheft vorgestellt. Darin werden weitere Möglichkeiten aufgezeigt, wie ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Technologien unterstützt werden können.
Vorgeschlagen wird unter anderem eine Digital-Sprechstunde. Diese könnte nicht nur den Wissenstransfer zwischen Jugendlichen und Senioren fördern, sondern auch den Austausch zwischen den Generationen stärken.
Pamer ruft ältere Menschen dazu auf, bestehende Angebote zu nutzen und sich an die digitale Welt heranzuwagen. Digitalisierung könne zunächst komplex wirken, mit Geduld und Unterstützung aber eine Bereicherung für den Alltag sein.






