Iran blockt ab: Keine neuen Gespräche mit den USA über Hormuz

Die iranische Delegation in New York habe „keine Pläne für Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten“, meldete die offizielle Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf Delegationskreise. Trump hatte dem Nachrichtenportal „Axios“ zuvor gesagt, er rechne damit, dass die Gespräche in den nächsten Tagen weitergehen. „Axios“ hatte berichtet, dass die indirekten Gespräche unter katarischer Vermittlung schon am Montag wieder starten könnten.
Laut IRNA hat Teheran seinen Standpunkt bereits klargemacht. Die Positionen der Islamischen Republik seien der amerikanischen Seite am vergangenen Dienstag „klar und ausdrücklich über einen katarischen Vermittler übermittelt“ worden. Der Iran hatte eine Liste mit sieben Bedingungen vorgelegt, um den Krieg zu beenden und die Meerenge wieder zu öffnen. Trump lehnte diesen Plan am Samstag ab. Die iranische Delegation ist derzeit wegen der UNO-Generalversammlung in New York. Am Dienstag soll sie nach Teheran zurückkehren.
Die Straße von Hormuz steht im Zentrum des Konflikts. Vor dem Krieg lief ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Gaslieferungen über die Meerenge.
APA/UT24






