Rund 600 Sänger pilgern nach Maria Weißenstein

Der gemeinsame Besinnungsweg durch den Wald hinauf zum Wallfahrtsort bildete den Auftakt des Tages. Nach einer gemeinsamen Probe feierten die Sänger um 11 Uhr mit Diözesanbischof Ivo Muser den Gottesdienst und gestalteten diesen als großer gemeinsamer Chor musikalisch mit. Dabei erklang unter anderem die von Verbandsvorsitzendem Heinrich Walder eigens für diesen Anlass komponierte „Messe in F“. Wie der Verband der Kirchenmusik Südtirol berichtet, würdigte Bischof Muser in seiner Predigt den besonderen Dienst der Kirchenchöre. Mit ihrem Gesang trügen sie dazu bei, dass Worte des Glaubens „nicht nur gesprochen, sondern gesungen und damit verkündet werden“. Zugleich ermutigte er die Sänger, den Glauben nicht nur musikalisch auszudrücken: „Wir singen nicht nur über unseren Glauben. Wir dürfen unseren Glauben zum Klingen bringen – mit unserem Leben.“
Verbandsvorsitzender Heinrich Walder stellte die Verbindung von Pilgern und Singen in den Mittelpunkt. Nicht allein das große sängerische Ereignis sei entscheidend, sondern das bewusste gemeinsame Unterwegssein zu einem Ort des Glaubens und des Gebets. Nach dem Gottesdienst standen das gemeinsame Mittagessen sowie verschiedene Begegnungs- und Nachmittagsangebote auf dem Programm. Am späten Nachmittag fand die erste Diözesane Chorwallfahrt bei der Kerzenkapelle ihren gemeinsamen Abschluss.
Der Verband der Kirchenmusik Südtirol dankte allen Sängern, Chorleitern sowie den zahlreichen Mitwirkenden und Helfern. Walder würdigte dabei besonders den Einsatz der Kirchenchöre, die über das gesamte Kirchenjahr hinweg einen „unverzichtbaren und unbezahlbaren Dienst an der Kirche“ leisten.






