Messerattacke in Bozen: Verdächtiger unmittelbar gestoppt

37-Jähriger am Oberschenkel verletzt
Bei der Einsatzzentrale der Quästur Bozen ging gegen Mittag die Meldung über einen Mann ein, der mit einem Messer bewaffnet sein soll. Daraufhin wurde eine Streife der Staatspolizei in die Industriezone geschickt.
Die Beamten trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein, stoppten den mutmaßlichen Angreifer und stellten die Waffe sicher. Gleichzeitig leisteten sie dem Opfer Erste Hilfe. Der 37-jährige iranische Staatsbürger hatte eine oberflächliche Verletzung am Oberschenkel erlitten.
48-jähriger Türke angezeigt
Auf der Quästur rekonstruierten die Beamten anschließend den bisherigen Ermittlungen zufolge den Ablauf. Bei dem Angehaltenen handelt es sich um einen 48-jährigen türkischen Staatsbürger, der bislang nicht vorbestraft war.
Nach Angaben der Staatspolizei soll der Mann den Iraner aus nichtigen Gründen angegriffen und ihn dabei am Bein verletzt haben. Die Verletzung wurde als nicht schwer eingestuft.
Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde der 48-Jährige auf freiem Fuß der zuständigen Justizbehörde angezeigt. Ihm werden erschwerte Körperverletzung und das unrechtmäßige Tragen einer Waffe vorgeworfen.
Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.





