„Ohne Tourismus ist Tirol nicht erfolgreich“

Der Tourismus sei Arbeitgeber für zehntausende Menschen und die wirtschaftliche Grundlage zahlreicher Familien. „Wer glaubt, dass Tirol ohne Tourismus erfolgreich ist, der täuscht sich“, so Mattle. Gemeinsam mit Industrie und Wirtschaft sorge der Tourismus dafür, dass die Täler bewohnt bleiben und in Infrastruktur investiert wird. Tourismuslandesrat Mario Gerber verweist auf die Wertschöpfungskette: Wenn Gäste fehlten, fehlten nicht nur Nächtigungen, sondern auch die Abnehmer für die Semmeln des Bäckers, die Aufträge für die Wäscherei in der Nachbargemeinde oder für die Gemüsebauern. Beim TRAVELBOOK Award 2026 wurde Tirol zuletzt als gastfreundlichstes Bundesland Österreichs ausgezeichnet.
Neue Regeln für Airbnb und Co.
Ein aktuelles Beispiel für die Weiterentwicklung ist die Umsetzung der EU-Vorgaben zur Kurzzeitvermietung. Neben Wien ist Tirol das erste Bundesland, das die sogenannte Short-Term-Rental-Verordnung anwenden wird. Wer eine Unterkunft auf Plattformen wie Booking oder Airbnb für weniger als ein Jahr vermieten will, muss sich künftig vor Beginn digital registrieren und erhält eine eigene Registrierungsnummer. Neu ist vor allem, dass diese Nummern mit den Buchungsplattformen abgeglichen werden. Damit soll der Wohnungsmarkt entlastet und illegaler Kurzzeitvermietung vorgebeugt werden.
„Wir schaffen damit klare Spielregeln für die private und gewerbliche Vermietung, mehr Transparenz und faire Wettbewerbsbedingungen. Gleichzeitig schützen und schaffen wir leistbaren Wohnraum“, so Gerber.






