Erste Klassen der Laimburg starten Schuljahr auf Zanser Alm

In Gruppenübungen ging es darum, Neues auszuprobieren, sich aufeinander zu verlassen und gemeinsam Lösungen zu finden. Bei einer Übung etwa mussten die Schüler Holzklötze zu einem Turm stapeln, die sie ausschließlich über Seile bewegen durften. Anfangs war bei manchen Aufgaben noch Zurückhaltung spürbar. Mit gegenseitiger Unterstützung meisterten am Ende nahezu alle die gestellten Herausforderungen. Auch am Abend war Eigeninitiative gefragt: In Kleingruppen bereiteten die Jugendlichen ihr Abendessen selbst am offenen Feuer zu. Während manche Teams die Aufgaben sofort gut verteilten, mussten sich andere erst abstimmen, berichtet das LPA.
Nach Beobachtung der Begleitpersonen liefen Aufräumen, Putzen und die gemeinsamen Aktivitäten am nächsten Morgen deutlich reibungsloser als am Anreisetag. Zum Abschluss trafen sich alle Klassen zu einer Reflexionsrunde. Viele Schüler berichteten dort, sie seien nicht nur körperlich gefordert gewesen, sondern hätten auch Neues über sich selbst gelernt. Als besonders wertvoll nannten sie das gewachsene Vertrauen in die Gruppe und die Erfahrung, Alltagsaufgaben eigenverantwortlich zu erledigen.
Genau diese Fähigkeiten seien auch im Schulalltag gefragt: Der Praxisunterricht findet häufig in Gruppen statt, und viele Schüler wohnen im schuleigenen Heim, das rund 150 Jugendlichen Unterkunft, Verpflegung, Lernbegleitung und gemeinsame Freizeitangebote bietet. Ein ausgebildetes Erzieherteam begleitet sie dort durch den Alltag.






