FPÖ fordert Finanzamts-Agenden zurück ins Tiroler Oberland

Die FPÖ-Landtagsabgeordnete und Imster Bezirksparteiobfrau Gudrun Kofler kritisiert die Neuordnung der Zuständigkeiten beim Finanzamt. Künftig soll die Dienststelle West III in Feldkirch für den Bezirk Landeck sowie große Teile des Bezirks Imst zuständig sein. Ausgenommen sind Mieming, Mötz, Obsteig, Rietz und Stams.
Kofler wirft Landeshauptmann Anton Mattle und den Tiroler ÖVP-Nationalräten vor, die Interessen des Oberlandes in Wien nicht ausreichend vertreten zu haben. Die Verlagerung bezeichnet sie als Belastung für Bürger, Unternehmen und Steuerberater. Durch die Zuständigkeit in Vorarlberg könnten zusätzliche Wege und Zeitaufwand entstehen.
Besonders kritisiert Kofler die unterschiedlichen Zuständigkeiten bei Verfahren: Bei Strafen von bis zu 150.000 Euro soll demnach der Spruchsenat in Feldkirch zuständig sein, bei höheren Beträgen hingegen das Landesgericht Innsbruck. Für Kofler sei dies organisatorisch nicht nachvollziehbar.
Die FPÖ-Abgeordnete fordert deshalb, die Zuständigkeiten wieder nach Imst und Landeck zu holen. Sollte es in Innsbruck an Kapazitäten fehlen, müsse dort zusätzliches Personal eingesetzt werden, so Kofler.






