SPÖ Innsbruck begrüßt Masterplan für Berufsschulen

„Die Lehre wurde lange als Bildungsweg zweiter Wahl behandelt und gegenüber einer Ausbildung mit Matura abgewertet. Das ist nicht nur falsch, sondern angesichts des Fachkräftemangels auch kurzsichtig. Unsere Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen und damit unverzichtbar für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes“, erklärt Nicole Heinlein, Bildungssprecherin und Gemeinderätin der SPÖ Innsbruck.
Auch räumliche Rahmenbedingungen entscheidend
Eine wirkliche Aufwertung der dualen Ausbildung müsse sich sowohl in den pädagogischen als auch in den räumlichen Rahmenbedingungen zeigen, so Heinlein weiter: „Gute Bildung braucht auch gut ausgestattete und einladende Schulen – nicht umsonst wird oft vom Raum als dem ‚dritten Pädagogen‘ gesprochen, neben Lehrpersonen und Schüler:innen.“ Für Innsbruck sei vor allem die Weiterentwicklung der Schulen am Lohbachufer und in der Mandelsbergerstraße von großer Bedeutung. Da Lehrlinge aus ganz Tirol für ihre Ausbildung nach Innsbruck kämen, habe die Stadt mit „Junges Wohnen“ zudem ein eigenes Angebot für leistbaren Wohnraum für Lehrlinge geschaffen.
Forderung nach verbindlichem Zeitplan
Der Masterplan sei ein wichtiges Signal, brauche aber rasch einen verbindlichen Zeitplan sowie eine gesicherte Finanzierung, so Heinlein. „Der Handlungsbedarf ist festgestellt. Jetzt müssen Land, Gemeindeverband und Stadt gemeinsam dafür sorgen, dass aus der Strategie Verbesserungen für die Lehrlinge werden“, so die SPÖ-Politikerin abschließend.
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