von red 11.09.2026 12:00 Uhr

Gemeinde Mils sagt Nein zu doppelten Kosten

Die Gemeinde Mils bei Imst bringt Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht Tirol gegen einen Bescheid der Landesregierung ein. Streitpunkt ist die Mitfinanzierung einer zusätzlichen Tagesbetreuung.

Mils wehrt sich gegen doppelte Betreuungskosten. (Quelle: Mils bei Imst, Foto: Ckling41 via Wikimedia Commons, lizenziert unter CC BY-SA)

Die Gemeinde hatte für das betroffene Kind bereits einen Betreuungsplatz samt eigener Stützkraft bereitgestellt, wurde aber zusätzlich für eine weitere Betreuung herangezogen, ohne zuvor eingebunden worden zu sein. Bürgermeister Bernhard Schöpf betont: „Beste Kinderbetreuung ja – doppelte Kosten für Gemeinden nein.“ Es geht hier um den grundsätzlichen Umgang mit öffentlichen Mitteln.

Unterstützung erhält Mils vom Tiroler Gemeindeverband. Gemeindechef Schöpf will unabhängig vom Ausgang des Verfahrens eine Änderung des Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetzes anstoßen. Zusätzliche Betreuung müsse möglich sein, gleichzeitig dürften Gemeinden nicht für Leistungen doppelt bezahlen. Für die Gemeinde selbst entstehen durch die Beschwerde keine Zusatzkosten.

Andreas Raffeiner

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