Gemeinde Mils sagt Nein zu doppelten Kosten

Die Gemeinde hatte für das betroffene Kind bereits einen Betreuungsplatz samt eigener Stützkraft bereitgestellt, wurde aber zusätzlich für eine weitere Betreuung herangezogen, ohne zuvor eingebunden worden zu sein. Bürgermeister Bernhard Schöpf betont: „Beste Kinderbetreuung ja – doppelte Kosten für Gemeinden nein.“ Es geht hier um den grundsätzlichen Umgang mit öffentlichen Mitteln.
Unterstützung erhält Mils vom Tiroler Gemeindeverband. Gemeindechef Schöpf will unabhängig vom Ausgang des Verfahrens eine Änderung des Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetzes anstoßen. Zusätzliche Betreuung müsse möglich sein, gleichzeitig dürften Gemeinden nicht für Leistungen doppelt bezahlen. Für die Gemeinde selbst entstehen durch die Beschwerde keine Zusatzkosten.
Andreas Raffeiner






