Der Berg ruft – unsere Leser folgen: Die Sportumfrage im Überblick

Bewegung gehört für die meisten zum Alltag
Die gute Nachricht zuerst: Nur eine Minderheit lässt den Sport ganz sausen. Der Großteil der Teilnehmer ist regelmäßig aktiv, viele davon sogar mehrmals pro Woche. Wer also glaubt, in Südtirol würde nur auf der Couch gesessen, wird von unseren Lesern eines Besseren belehrt. Zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche scheinen dabei so etwas wie der Sweet Spot zu sein – genug, um in Schwung zu bleiben, ohne dass der Alltag zu kurz kommt.
Die Berge rufen – und die Leser folgen
Bei der Wahl der Sportart gibt es einen klaren Favoriten, und er überrascht wenig, wenn man einen Blick aus dem Fenster wirft: Laufen, Radfahren und Wandern liegen mit deutlichem Abstand vorne. Kein Wunder – zwischen Dolomiten, Radwegen im Tal und unzähligen Almen muss man in Südtirol nicht lange nach einer schönen Strecke suchen. Fitnessstudio und Krafttraining folgen auf Platz zwei, während der Ball – ob beim Fußball oder anderen Mannschaftssportarten – in unserer Umfrage kaum eine Rolle spielt. Der Berg schlägt den Rasen, könnte man sagen.
Mehr Bewegung, als die WHO verlangt
Auch bei der Frage, wie viel Zeit tatsächlich in Bewegung investiert wird, zeigt sich: Unsere Leser nehmen es ernst. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen mindestens zweieinhalb bis fünf Stunden moderate Bewegung pro Woche – ein Wert, den ein großer Teil der Teilnehmer locker erreicht oder sogar überbietet. Nicht wenige kommen sogar auf mehr als sieben Stunden Sport pro Woche. Zum Vergleich: Landesweit erfüllen je nach Studie nur etwa jeder Zweite bis jeder Dritte diese Empfehlung. Die UT24-Leserschaft schneidet hier also überdurchschnittlich gut ab.
Warum Bewegung im Alltag so entscheidend ist
Dass sich unsere Leser so aktiv zeigen, ist mehr als nur eine nette Randnotiz – es ist gelebte Gesundheitsvorsorge. Regelmäßige Bewegung stärkt nicht nur Herz und Kreislauf, sondern hilft nachweislich, Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder bestimmten Krebsarten vorzubeugen. Gerade wer viele Stunden im Büro, in der Schule oder vor dem Bildschirm verbringt, tut seinem Körper mit einer Runde Bewegung an der frischen Luft einen doppelten Gefallen: Der Kreislauf kommt in Schwung, und der Kopf bekommt eine Verschnaufpause vom Alltagsstress. Dabei muss es gar nicht immer das intensive Training sein – schon der Spaziergang nach der Arbeit, die Treppe statt des Aufzugs oder die kurze Radtour zum Einkaufen zählen. Entscheidend ist weniger die einzelne große Sporteinheit als die Summe der kleinen Bewegungsmomente über den Tag verteilt. Wer dazu noch langes, ununterbrochenes Sitzen vermeidet, tut aus wissenschaftlicher Sicht bereits sehr viel für seine langfristige Gesundheit.
Weniger Sitzfleisch als der Landesdurchschnitt
Und wie steht es ums leidige Sitzen, den ständigen Begleiter von Büroalltag, Schule und Bildschirmzeit? Auch hier gibt es Grund zur Freude: Der Großteil der Teilnehmer verbringt täglich weniger als fünf Stunden sitzend, nur eine kleine Gruppe kommt auf mehr als sieben Stunden. Die eingangs erwähnte Studie der Freien Universität Bozen hatte gezeigt, dass junge Erwachsene in Südtirol im Schnitt fast fünf Stunden täglich im Sitzen verbringen. Unsere Leser liegen damit tendenziell besser als der Durchschnitt – ein Beleg dafür, dass Bewegung bei vielen offenbar wirklich gelebt wird und nicht nur ein guter Vorsatz bleibt.
Fazit: Aktiv, naturverbunden und dem Durchschnitt einen Schritt voraus
Ob auf dem Wanderweg, dem Rennrad oder im Fitnessstudio – unsere Umfrage zeigt eine Leserschaft, die Bewegung nicht nur predigt, sondern auch lebt. Zwischen Bergpanorama und Alltagstrott scheinen viele den Weg gefunden zu haben, regelmäßig in Schwung zu bleiben. Wer sich von der aktiven Mehrheit noch etwas abschauen will: Schuhe schnüren, Rad aus dem Keller holen – der nächste Wanderweg wartet garantiert nicht weit entfernt.






