Südtirols Schüler schneiden bei PISA gut ab

Am 10. September stellten die drei Direktoren der Landesevaluationsstellen die Südtiroler Ergebnisse vor: Klaus Niederstätter für die deutschsprachigen Schulen, Terence Leone für die italienischsprachigen und Olimpia Rasom für die Schulen der ladinischen Ortschaften. Wie das LPA berichtet, erzielte das Südtiroler Schulsystem in allen drei Bereichen statistisch signifikante Ergebnisse über dem OECD-Durchschnitt sowie über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt.
Trotz der guten Gesamtbilanz gebe es auch Schattenseiten. Zu denken gebe vor allem die gesunkene Lesekompetenz, hier solle künftig genauer hingeschaut werden. Deutlich zeige die Studie zudem, wie stark der familiäre Hintergrund über den Schulerfolg mitentscheidet: Bildungsniveau und beruflicher Status der Eltern bestimmen maßgeblich, wie gut die Kinder in der Schule abschneiden.
Positiv fallen dagegen die niedrige Dropout-Quote und die geringe Zahl an Schulabbrechern auf. An den ladinischen Schulen zeigen die Ergebnisse eine positive Entwicklung, Mehrsprachigkeit erweist sich dort nicht als Hindernis, sondern als Stärke des Systems.






