von mmh 08.09.2026 10:39 Uhr

Land greift Kulturzentrum Toblach unter die Arme

Das Euregio-Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach-Dolomiten erhält eine außerordentliche Zuweisung von 30.000 Euro. Ein Großteil des Geldes fließt in den grenzüberschreitenden Kulturaustausch mit Vorarlberg, weitere Mittel sollen die Beteiligung junger Menschen fördern.

Mit Initiativen, wie dem Konzert des Gustav Mahler Jugendorchesters im August, soll jungen Menschen Kultur im Euregio-Kulturzentrum Toblach näher gebracht werden. Das Land unterstützt dies mit einer außerordentlichen Zuweisung. (Foto: LPA/Gustav Mahler Musikwochen/Max Verdoes)

Die Landesregierung hat bei ihrer Sitzung am 4. September eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für die Stiftung Euregio-Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach-Dolomiten beschlossen. Insgesamt werden dafür 30.000 Euro bereitgestellt.

Ein wesentlicher Teil der Summe kommt einem Austauschprojekt zwischen Südtirol und dem Bundesland Vorarlberg zugute. Im Rahmen dieses Projekts gastierte das Sinfonische Blasorchester Windwerk aus Feldkirch bereits im Mai in Toblach.

Bei diesem Anlass schlossen die Dirigenten Jakob Augschöll, Daniel Muck und Daniel Niederegger ihr Masterstudium Blasorchesterleitung am „Claudio Monteverdi“ in Bozen ab.

Jugend soll stärker eingebunden werden

Weitere Teile der außerordentlichen Zuweisung sind für Maßnahmen vorgesehen, die jungen Menschen eine aktive Beteiligung am Kulturgeschehen ermöglichen sollen.

Dazu gehörte unter anderem ein Konzert des Gustav-Mahler-Jugendorchesters, das Ende August stattfand.

Das Euregio-Kulturzentrum hatte bereits zuvor finanzielle Unterstützung vom Land erhalten. Zwei frühere Zuweisungen beliefen sich auf 486.000 Euro beziehungsweise 154.000 Euro. Mit diesen Mitteln sollte das Jahresprogramm wie vorgesehen umgesetzt werden können.

Neuer Vertreter im Stiftungsrat

Neben der finanziellen Unterstützung traf die Landesregierung auch eine personelle Entscheidung. Konrad Bergmeister wurde als Vertreter des Landes Südtirol in den Stiftungsrat entsandt.

Er folgt auf Josef Feichter und bleibt bis zum Ablauf der Amtsperiode des derzeitigen Stiftungsrates Ende Oktober 2028 im Amt.

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